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Humboldt-Universität zu Berlin - Faculty of Humanities and Social Science - Department of General Education/Philosophy of Education

Summer Semester 2020

 

Please register for couses through AGNES

 

 

 

Bachelor Erziehungswissenschaften


 

Einführung in die pädagogische Empirie (Teil 2)

Das Seminar gibt einen Überblick über Grundlagen, Methodologien und Verfahren der qualitativen Forschung in den Erziehungswissenschaften. Es schließt an Teil 1 der Einführung in die pädagogische Empirie an. Die im Wintersemester erarbeiteten Grundlagen zur Methodologie und Forschungspraxen werden nun in Bezug auf die Verfahren Interview und Videographie erprobt. Der Leistungsschein wird in Form einer schriftlichen Ausarbeitung zur einer Videoanalyse ausgewählter Sequenzen erworben. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf interkulturellen Perspektiven qualitativer Forschung. Ausgewählte Videosequenzen sollen mit Studierenden aus Zhejiang Normal University China gemeinsam im Hinblick auf Differenzen ausgewertet werden. Teilnahmevoraussetzung ist die Bereitschaft, Texte und Materialien zu studieren und zu diskutieren, die eigenen Erfahrungen kritisch zu reflektieren und vertrauensvoll und respektvoll im Seminar miteinander umzugehen.

BA Ewi 3 | Seminar

Beginn: digital, ab 20. 04. 2020

Veranst. Nr.: 54004

Malte Brinkmann, Johannes Türstig, Fabio La Delia

 

 

Werkstattseminar: Gegenstandskonstitution in der qualitativen Bildungsforschung

In diesem Werkstattseminar wird der Zusammenhang von Gegenstand und Methode theoretisch und praktisch an Forschungsmaterialien aus der Unterrichtsforschung diskutiert und erprobt. Als Gegenstände in der Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung gelten Grundbegriffe und Praxen wie Unterrichten, Lernen, Erziehen, Bildung, Aufmerksamkeit oder Inklusion. Diese werden in der qualitativen und quantitativen Forschung als Konzepte und Begriffe einerseits vorausgesetzt, andererseits sind sie Forschungsgegenstand und werden in unterschiedlichen Paradigmen mit unterschiedlichen Methoden erforscht. Dieser forschungsmethodische Zirkel soll anhand von praktischen Erfahrungen mit dem Material reflektiert werden. Es werden unterschiedliche Möglichkeiten des reflexiven Umgangs damit diskutiert.

Aufgrund der Umstellung auf Online-Lehre geht leider der Werkstatt-Charakter des Seminars verloren. Nach Darstellung des theoretischen und methodologischen Hintergrundes sowie forschungspraktischer Hinweise in der ersten Sitzung wird es ab der zweiten Sitzung konkrete Arbeitsaufträge geben, die einführend in die Praxen Beschreiben, Sehen und Wahrnehmen, Verstehen, Reflektieren und Variieren Grundlagen qualitativer Bildungsforschung bearbeiten.

Das Seminar ist geöffnet für alle forschungspraktisch und -methodisch Interessierten. Erfahrungen in praktischer Forschungsarbeit sind willkommen, aber nicht zwingende Voraussetzungen. Materialien werden bereitgestellt.

 

Seminar, geöffnet für alle Interessierten

digital, ab 21.04.2020

Malte Brinkmann

 

 

Fit für die Abschlussarbeit: Exposé

Die Abschlussarbeit ruft! Über ihren Erfolg entscheidet dabei in hohem Maße die Phase der Ideenfindung, Konzipierung und Planung.

Vor diesem Hintergrund können sich Studierende der Erziehungswissenschaften, der Erwachsenenbildung und des Lehramts in einem Blended-Learning-Kurs auf die Abschlussarbeit vorbereiten. Der Kurs setzt sich aus einem gemeinsamen Online-Termin am 24.04.2020 als Auftakt, selbstbestimmten Onlinephasen via Moodle und voraussichtlich einem Online-Termin am 05.06.2020 zusammen. Im Zentrum steht die Phase der Exposéerstellung, da ein fundiertes Exposé das Herzstück einer jeden Abschlussarbeit darstellt.

Im ersten Online-Termin (24.04.2020, 10-12 Uhr) wird erarbeitet, was genau ein Exposé ist, warum es sich lohnt, ein Exposé zu verfassen (und warum es manchmal auch unumgänglich ist) und wie ein Exposé aufgebaut werden kann. Hierzu finden Sie im Moodle-Kurs auch die unterschiedlichen Erwartungshorizonte der Professor*innen. Sie können in Moodle außerdem Arbeitspakete mit Hilfestellungen und Tipps abrufen, die sie selbständig erarbeiten – Schritt für Schritt zum fertigen Exposé. Dazu zählen die Themen Arbeitstitel, Fragen- und Problemstellung, Theorie- und Methodensuche (inklusive Methodologie), Forschungsstand, Erkenntnisinteresse, Ziele der Arbeit und Hypothesen, Erstellung und Aufbau der Gliederung, Literatur- und Materialauswahl, vorläufige Einleitung, Zeitplan und Abstract.

Außerdem können Sie sich online zu Forschungsteams zusammenschließen und sich im digitalen Raum über passende Forschungsliteratur austauschen. Mithilfe eines digitalen Tools erhalten Sie ein studentisches Peer Feedback zu Ihren Forschungsexposés. In einem den Kurs abschließenden voraussichtlichen Online-Termin (05.06.2020, 10-12 Uhr) bekommen Sie zudem ein beratendes Feedback seitens der Seminarleitung. Im Anschluss können Sie das Exposé bei Ihrer ausgewählten Betreuung einreichen.

Die Seminarleitung steht Ihnen bei Fragen und Problemen via Forenkommunikation das Semester über beratend zur Seite.

Voraussetzungen zum Kursbesuch sind die Lust, ein Forschungsexposé zu schreiben und Neugierde, ein neues Lernformat kennenzulernen. Es können im Bereich des Überfachlichen Wahlpflichtbereichs 3 LP erworben werden.

 

Seminar | geöffnet für BA und MA Erziehungswissenschaftler

Beginn: ab 24.04.2020

Denise Wilde

 

Master Erziehungswissenschaft


 

Embodiment und Positionierung in Lernen, Bildung und Erziehung

Sowohl das Konzept des Embodiments als auch das der Positionierung haben aktuell in den Erziehungswissenschaften Konjunktur. Sie nehmen für sich in Anspruch, in kognitionstheoretischer bzw. sozialtheoretischer Perspektive ältere Konzepte des Lernens, der Bildung und Erziehung durch eine Perspektive auf Körperlichkeit und Leiblichkeit zu verändern. Mit Ansätzen wie der Embodied Cognition Theory (ECT) bzw. der Educational Neuroscience (ENS) einerseits und Konzepten der Anerkennung, Adressierung und Subjektivierung andererseits werden Alternativen angeboten, Leiblichkeit bzw. Sozialität unter Bedingungen von Körperlichkeit einen neuen Stellenwert zuzuschreiben. Die Ansätze werden im Kolloquium vorgestellt und aus einer grundlagentheoretischen Perspektive kritisch für erziehungswissenschaftliche Zusammenhänge geprüft. Möglichkeiten einer Theorie des Lernens und Erziehens als Verkörperung/ Positionierung werden erörtert. Forscher*innen aus den Bereichen Embodiment, Postkolonialismus und verkörpertes Lernen sind eingeladen und werden zum Thema vortragen. 

MA Ewi 5.1 | Kolloquium

Beginn: digital und via Zoom (ab ca. 17:00 Uhr)

Termine: 29. 04., 13. 05., 27. 05., 10. 06., 24. 06., 08. 07. 2020

Malte Brinkmann

 

Embodiment und Positionierung in der Forschungspraxis – Übung zum Kolloquium

In diesem Seminar werden die Themen des Kolloquiums aufgegriffen und für die Forschungspraxis fruchtbar gemacht. Es stehen die Prozesse und Erfahrungen in der Forschungspraxis im Vordergrund: Entwicklung einer Fragestellung, ihre Umsetzung und Operationalisierung, Auswahl eines Designs und einer Methode, Durchführung und Auswertung werden als Stationen thematisiert. Das geschieht am Beispiel eines bereits vorhandenen Forschungsprojektes und eines Forschungspraktikums. Ausgehend von diesen können in Absprache unterschiedliche Perspektiven thematisiert werden: a. Editionsarbeit wissenschaftlicher Texte; b. Erstellung einer Textauswahl als Studienausgabe, c. mediale Kommunikation der Ergebnisse (Blog, Tagung, Wiki), d. forschungspraktischer Bezug zur empirischen Arbeit (Ethnographie, Videographie). Die konkrete Auswahl wird im Seminar gemeinsam getroffen. Das Forschungsprojekt kann damit in gemeinsamer Arbeit weiterentwickelt werden.

MA EW 5.1 | Übung zum Kolloquium

digital, ab 22.04.2020

Malte Brinkmann

 

Vulnerabilität und Passivität in pädagogischen Verhältnissen

Mit den aktuellen Debatten um Inklusion, Missbrauch, Benachteiligung und Diskriminierung treten zunehmend Erfahrungen der Vulnerabilität in pädagogischen Verhältnissen in den Vordergrund. Mit dem Begriff der Vulnerabilität werden Phänomene wie Verletzbarkeit, Verwundbarkeit, Abhängigkeit, Sterblichkeit und Endlichkeit nicht mehr als Makel oder Schwäche, sondern als unhintergehbare Rückseite der Debatten um Resilienz, Empowerment, Kompetenz, Anerkennung und Emanzipation gesehen. Vulnerabilität verweist gleichermaßen auf soziale und ethische wie auf körperliche und leibliche Grundlagen pädagogischer Verhältnisse, die nunmehr im Kontext von Heteronomie, Passivität und Exposition verstanden werden. Zudem werden sie in den postkolonialen Debatten um Geschlecht, Behinderung und Migration als produktiver Hintergrund einer (macht-)kritischen Theorie der Bildung und Erziehung gesehen. In diesem Seminar sollen zunächst bildungs- und erziehungstheoretische Aspekte einer Theorie des pädagogischen Verhältnisses diskutiert werden. Dabei kommen sowohl traditionelle Bestimmungen des pädagogischen Bezuges als auch aktuelle zur Sprache. In einem zweiten Schritt werden diese unter der Perspektive der Vulnerabilität, Passivität und Sozialität aufgenommen und für eine Neubestimmung pädagogischer Verhältnisse fruchtbar gemacht.

 

MA Ewi 5.1 | Hauptseminar, geöffnet für Gender

digital, ab 23. 04. 2020

Malte Brinkmann

 

Werkstattseminar: Gegenstandskonstitution in der qualitativen Bildungsforschung

In diesem Werkstattseminar wird der Zusammenhang von Gegenstand und Methode theoretisch und praktisch an Forschungsmaterialien aus der Unterrichtsforschung diskutiert und erprobt. Als Gegenstände in der Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung gelten Grundbegriffe und Praxen wie Unterrichten, Lernen, Erziehen, Bildung, Aufmerksamkeit oder Inklusion. Diese werden in der qualitativen und quantitativen Forschung als Konzepte und Begriffe einerseits vorausgesetzt, andererseits sind sie Forschungsgegenstand und werden in unterschiedlichen Paradigmen mit unterschiedlichen Methoden erforscht. Dieser forschungsmethodische Zirkel soll anhand von praktischen Erfahrungen mit dem Material reflektiert werden. Es werden unterschiedliche Möglichkeiten des reflexiven Umgangs damit diskutiert.

Aufgrund der Umstellung auf Online-Lehre geht leider der Werkstatt-Charakter des Seminars verloren. Nach Darstellung des theoretischen und methodologischen Hintergrundes sowie forschungspraktischer Hinweise in der ersten Sitzung wird es ab der zweiten Sitzung konkrete Arbeitsaufträge geben, die einführend in die Praxen Beschreiben, Sehen und Wahrnehmen, Verstehen, Reflektieren und Variieren Grundlagen qualitativer Bildungsforschung bearbeiten.

Das Seminar ist geöffnet für alle forschungspraktisch und -methodisch Interessierten. Erfahrungen in praktischer Forschungsarbeit sind willkommen, aber nicht zwingende Voraussetzungen. Materialien werden bereitgestellt.

Seminar, geöffnet für alle Interessierten

digital, ab 21.04.2020

Malte Brinkmann

 

Einführung in die qualitative Empirie

Die Vorlesung gibt einen praxisbezogenen Überblick über einschlägige sozialwissenschaftliche und pädagogische qualitative Methoden. Es werden historische, wissenschaftstheoretische und methodologische Grundlagen sozialwissenschaftlicher und pädagogischer empirischer Forschung thematisiert sowie wichtige Forschungsmethoden anhand von Beispielen aus der pädagogischen Praxis vorgeführt. Praktische Fragen bei der Erstellung einer Forschungsarbeit im Praktikum stehen im Mittelpunkt (Themenfindung, Methodenwahl, Gegenstandsbezug, Auswertung). Praxen sozialwissenschaftlicher Forschung wie Beobachten, Beschreiben, Befragen, Interpretieren, Auswerten sowie Medien der qualitativen Forschung (Sprache, Schrift, Bild) werden thematisiert.

LA M3  | Vorlesung

digital

Termine: 20. 04., 04. 05., 18.5., 25.5., 08. 06., 22. 06., 06. 07., 13. 07. (Klausur) 2020

Malte Brinkmann

 

Tutorium zur Vorlesung "Einführung in die qualitative Empirie"

Dieser Moodle-Kurs stellt das Online-Tutorium zur Begleitung der Vorlesung „Einführung in die qualitative Empirie“ (SoSe2020) von Prof. Dr. Malte Brinkmann dar. Ziel des Tutoriums ist es, gemeinsam die wesentlichen Inhalte der Vorlesung für eure Modulabschlussprüfung (Klausur) aufzubereiten. Aufgrund dessen werden in diesem Tutorium nur die obligatorischen Texte bearbeitet. Darüber hinaus bildet dieser Kurs die Schnittstelle zwischen euren klausurrelevanten Fragen und Herrn Brinkmann. Die Teilnahme an dem Tutorium ist freiwillig.

LA M3 | Übung

digital, ab 20.04.2020

Nancy Weiss

 

Fit für die Abschlussarbeit: Exposé

Die Abschlussarbeit ruft! Über ihren Erfolg entscheidet dabei in hohem Maße die Phase der Ideenfindung, Konzipierung und Planung.

Vor diesem Hintergrund können sich Studierende der Erziehungswissenschaften, der Erwachsenenbildung und des Lehramts in einem Blended-Learning-Kurs auf die Abschlussarbeit vorbereiten. Der Kurs setzt sich aus einem gemeinsamen Online-Termin am 24.04.2020 als Auftakt, selbstbestimmten Onlinephasen via Moodle und voraussichtlich einem Online-Termin am 05.06.2020 zusammen. Im Zentrum steht die Phase der Exposéerstellung, da ein fundiertes Exposé das Herzstück einer jeden Abschlussarbeit darstellt.

Im ersten Online-Termin (24.04.2020, 10-12 Uhr) wird erarbeitet, was genau ein Exposé ist, warum es sich lohnt, ein Exposé zu verfassen (und warum es manchmal auch unumgänglich ist) und wie ein Exposé aufgebaut werden kann. Hierzu finden Sie im Moodle-Kurs auch die unterschiedlichen Erwartungshorizonte der Professor*innen. Sie können in Moodle außerdem Arbeitspakete mit Hilfestellungen und Tipps abrufen, die sie selbständig erarbeiten – Schritt für Schritt zum fertigen Exposé. Dazu zählen die Themen Arbeitstitel, Fragen- und Problemstellung, Theorie- und Methodensuche (inklusive Methodologie), Forschungsstand, Erkenntnisinteresse, Ziele der Arbeit und Hypothesen, Erstellung und Aufbau der Gliederung, Literatur- und Materialauswahl, vorläufige Einleitung, Zeitplan und Abstract.

Außerdem können Sie sich online zu Forschungsteams zusammenschließen und sich im digitalen Raum über passende Forschungsliteratur austauschen. Mithilfe eines digitalen Tools erhalten Sie ein studentisches Peer Feedback zu Ihren Forschungsexposés. In einem den Kurs abschließenden voraussichtlichen Online-Termin (05.06.2020, 10-12 Uhr) bekommen Sie zudem ein beratendes Feedback seitens der Seminarleitung. Im Anschluss können Sie das Exposé bei Ihrer ausgewählten Betreuung einreichen.

Die Seminarleitung steht Ihnen bei Fragen und Problemen via Forenkommunikation das Semester über beratend zur Seite.

Voraussetzungen zum Kursbesuch sind die Lust, ein Forschungsexposé zu schreiben und Neugierde, ein neues Lernformat kennenzulernen. Es können im Bereich des Überfachlichen Wahlpflichtbereichs 3 LP erworben werden.

 

Seminar | geöffnet für BA und MA Erziehungswissenschaftler

Beginn: ab 24.04.2020

Denise Wilde