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Humboldt-Universität zu Berlin - Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät - Sachunterrichtsdidaktik

MoBild

Mobilitätsbildung

Mobilitätsbildung – Entwicklung und Umsetzung von Lehr- und Lernansätzen zur Förderung des
Umweltverbundes bei Kindern und Jugendlichen und der Qualifikation von (zukünftigen) Lehrkräften und Erzieher*innen (MoBild)

 

Gefördert im Rahmen des Nationalen Radverkehrsplans vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (Laufzeit: 07/2020-06/2023

 

Leitung: Prof. Dr. Detlef Pech

Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in: N.N.

 

Kooperation mit der TU Berlin, Fachgebiet Integrierte Verkehrsplanung, Prof. Dr. Schwedes

 

Eine der großen Herausforderungen urbaner Räume ist die Bewältigung des zunehmenden
Mobilitätsbedarfs. Dabei benötigten wir über regulierende Veränderungen in verkehrlichen Strukturen hinaus, insbesondere eine nachhaltige Veränderung unseres Mobilitätsverhaltens: Eine zukunftsfähige Mobilitätskultur.
Dabei zeigen die bisherigen Erfahrungen, dass die Formen klassischer Verkehrserziehung nicht ausreichen, um den Wandel zu gestalten. Das Ergebnis des Projekts werden neue Formen der Mobilitätsbildung, sowie eine neue, integrierte Mobilitätspädagogik, sein. So sollen Kinder und Jugendliche frühzeitig mit alternativen Mobilitätsangeboten in Kontakt kommen und insbesondere die Möglichkeiten von und den Umgang mit Rad- und Fußverkehr auf theoretischer wie praktischer Ebene kennenlernen und erfahren.
Der Projektansatz baut auf dem konzeptionellen Ansatz Mobilitätsbildung und Verkehrserziehung der Bildungsregion Berlin-Brandenburg auf und entwickelt auf dieser Grundlage eigene Schulungsmaterialien.
Praktisch geht es um die Entwicklung und Umsetzung von Lehr- und Lernansätzen (Materialien, Module, Curricula) für integrierte Module im Kindergarten-, Kita-, Vorschul- und Grundschulbereich: Eine Mobilitätsbildung in welcher der Rad- und Fußverkehr durch gezielte Angebote gefördert und frühzeitig in den Sozialisationsprozess und Alltag von Kinder und Jugendliche verankert wird.
Eine administrative und kommunale Verankerung neuer Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen für Erziehende, Lehrerende und Verkehrsschulen steht dabei im Mittelpunkt. Dafür wird in Berlin-Pankow eine enge Zusammenarbeit mit bestehende Verkehrsschulen, Kitas und Grundschulen eingerichtet. Anhand dieser soll eine direkte Implementation und Übersetzung der theoretischen Ergebnisse stattfinden und von den Endnutzenden in der Praxis getestet, evaluiert und validiert werden. Ferner soll eine Prozessevaluation, den sukzessiven Wandel des Mobilitätsbewusstseins aller beteiligten Akteure sichtbar machen und dokumentieren.