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Humboldt-Universität zu Berlin - Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät - Inklusion - Bildung - Schule

Graduiertenkolleg „Inklusion - Bildung - Schule: Analysen von Schulstrukturentwicklungen"

Graduiertenkolleg

Aktuelles

Werkstattgespräch mit Thomas Becker zum Thema "Bourdieu, Foucalt und Methodenreflexion" am 10. Oktober 2017

Am 20. Oktober 2017 findet an der Humboldt-Universität zu Berlin das dritte Werkstattgespräch zu Diskursforschung statt. In diesem Werkstattgespräch werden Eckpunkte der von Bourdieu entwickleten Feldanalyse erarbeitet. Hierbei werden Fragen der symbolischen Gewalt, der Interessolosigkiet als Grundlegend für Wissenschaften und die Frage der Machtpositionen in in einem wissenschaftlichen Feld schwerpunktmäßig behandelt. Außerdem werden Anschlussmöglichkeiten an Foucalts Zugang (Diskursanalyse) diskutiert und Unterschiede am epmirischen Material sichtbar gemacht. PD Dr. Thomas Becker übernimmt die Leitung der Werkstatt. Eingeladen sind Nachwuchswissenschaftler*innen mit Interesse an Diskursforschung. Informationen zu Ablauf und Anmeldung: https://www.erziehungswissenschaften.hu-berlin.de/de/ibs/werkstattgespraech-mit-th-becker.pdf/at_download/file

Impressionen von der internationalen Konferenz des Graduiertenkollegs zum Thema "Inklusion als Motor des Wandels?"  vom 29. Juni - 01. Juli 2017

(Junge) Wissenschaft, Politik, Administration und Zivilgesellschaft trafen sich vom 30. Juni - 01. Juli 2017 auf der Konferenz zum Thema "Inklusion als Motor des Wandels? Die bildungspolitische Umsetzung von Inklusion in Schulen - ein Dialog zwischen Wissenschaft und Politik" im Senatssaal der Humboldt-Universität zu Berlin, um sich über Inklusion in Schulen auszutauschen. Mehr als 180 Interessent*innen waren der Einladung des Graduiertenkollegs, das diese internationale Veranstaltung ausrichtete, gefolgt. Bei den meisten Fachtagungen bleiben die Wissenschaftler*innen unter sich. Dem Organisationsteam der Konferenz ist es gelungen, die Vielfalt der Gesellschaft bei der Planung der Veranstaltung zu berücksichtigen und verschiedene Formate umzusetzen, aber auch unterschiedliche Interessengruppen zusammenzubringen. Die Dokumentation der Veranstaltung finden Sie demnächst hier.

Impressionen vom Werkstattgespräch "Wissenschaft–Politik–Praxis" am 04. Mai 2017

Am 4. Mai 2017 haben Mitglieder des Graduiertenkollegs „Inklusion – Bildung – Schule“ ein eintägiges Werkstattgespräch organisiert, das sich mit Grenzen und Möglichkeiten wissenschaftlicher Politik- und Praxisberatung auseinandergesetzt hat. In produktiver Atmosphäre diskutierten vornehmlich Nachwuchswissenschaftler*innen über mögliche Positionierungen zu wissenschaftlicher Politikberatung sowie der politischen und praktischen Aussagekraft ihrer eigenen Arbeiten. Mit Dr. Holger Straßheim, Prof. Dr. Ada Sasse, Michael Wiegleb, Prof. Dr. Hans Anand Pant und Prof. Dr. Heinz-Elmar Tenorth konnten für diese Veranstaltung Referent*innen gewonnen werden, die durch ihre theoretische Expertise und ihre langjährigen Erfahrungen für vielseitigen fachlichen Input sorgten. Schnell wurde Folgendes klar: politische Interessen werden schon weit vor der eigentlichen Beratungssituation in die Wissenschaft hinein getragen. Es wurde eine Debatte über Ursachen und mögliche Auswege geführt, an deren Ende die Erkenntnis stand, dass für gelungene Beratungsprozesse keine fertigen Patentrezepte an die Hand gegeben werden können. Zu unterschiedlich sind die Handlungslogiken von Wissenschaft, Politik und Praxis. Die Tagung hat einen Einblick in die Komplexität wissenschaftlicher Beratung gegeben. Dies ermöglicht den Teilnehmer*innen die eigenen Ziele und Ansprüche im Dreieck Wissenschaft – Politik – Praxis besser zu verorten. Die Veranstaltung ist in Kooperation mit dem Interdisziplinärem Zentrum für Bildungsforschung (IZBF) sowie mit dem Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) entstanden und wurde freundlicherweise durch die Hans-Böckler-Stiftung finanziert. Bilder von dieser Veranstaltung finden Sie hier.

Dissertation erfolgreich verteidigt: Dr. Christian Brüggemann

Wir gratulieren Herrn Dr. Christian Brüggemann zu seiner erfolgreich abgeschlossenen Promotion! Christian Brüggemann arbeitet seit 2014 an der Humboldt-Universität zu Berlin, zurzeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Interdisziplinären Zentrum für Bildungsforschung. 2015 wurde er als ständiger Gast in das Graduiertenkolleg "Inklusion - Bildung - Schule" aufgenommen und bleibt auch nach seiner erfolgreich verteidigten Dissertation Gastwissenschaftler des Kollegs.
Während seines Studiums der Erziehungswissenschaft (M.A.) an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster hatte er mehrere Studien- und Forschungsaufenthalte an der Universität Barcelona (Spanien), an der Comenius-Universität Bratislava (Slowakische Republik) und an der Karls-Universität Prag (Tschechische Republik).
Seine Dissertation mit dem Titel "Educational participation and success of Roma in Europe" hat er an der Technischen Universität Dortmund (Gutachter*in: Prof. Dr. Sabine Hornberg und Prof. Dr. Wilfried Bos) eingereicht und seine Promotion am 13. Februar 2017 mit der Disputation erfolgreich beendet.

Bericht von den Workshoptagen „Inklusion  international – vergleichende, interdisziplinäre und  internationale Zugänge“

In der aktuellen Ausgabe der ZEP – Zeitschrift für internationale Bildungsforschung und Entwicklungspädagogik (39. Jahrgang, 3/2016) haben die Organisator*innen der 3. Workshoptage des I.Int-Netzwerks für Nachwuchswissenschaftler*nnen zur Inklusion International - Andreas Köpfer, Lea Schäfer und Robert Aust -den Bericht der Workshoptagung einer breiten Fachöffentlichkeit zugänglich gemacht: http://resolveuid/2babda24dccd4e1987c53184e02e0cf8.

Anerkennung des Graduiertenkollegs als Mitgliedsprogramm der Humboldt Graduate School

Nach einer erfolgreichen Begehung durch die Humboldt Graduate School am 09. März 2016 wurde das Graduiertenkolleg „Inklusion – Bildung – Schule: Analysen von Schulstrukturentwicklungen“ aufgrund der Erfüllung von erforderlichen Qualitätsmerkmalen in die Humboldt Graduate School als Mitglied aufgenommen. Der Rat der Humboldt Graduate School ist der Empfehlung der Begutachtungskommission gefolgt und hat mit Wirkung zum 03. August 2016 die Anerkennung des Kollegs als Mitgliedsprogramm der Humboldt Graduate School beschlossen. Die Dauer der Mitgliedschaft ist auf fünf Jahre begrenzt und kann nach einer positiven Evaluierung verlängert werden.

Mitwirkung an den 3. Workshoptagen des I.Int-Netzwerks für
NachwuchswissenschaftlerInnen
“Inklusion international - vergleichende, interdisziplinäre
und intersektionale Zugänge”

3. Workshoptage des I.Int-Netzwerks für Nachwuchswissenschaftler*nnen zur Inklusion International wurden vom 17.-19. Juni 2016 an der Humboldt-Universität zu Berlin von Lea Schäfer (Humboldt-Universität zu Berlin), Andreas Köpfer (Pädagogische Hochschule für den Bildungsraum Nordwestschweiz) und Robert Aust (Universität Leipzig / Graduiertenkolleg "Inklusion – Bildung – Schule", Humboldt-Universität zu Berlin) in Zusammenarbeit mit dem Graduiertenkolleg „Inklusion – Bildung – Schule: Analysen von Schulstrukturentwicklungen“ ausgerichtet.

Ausrichtung einer Arbeitsgruppe zum Thema „Leistungsorientierung im Schulsystem auf dem Weg zur Inklusion: Herausforderungen und Perspektiven“ an der Universität Bielefeld

Das Graduiertenkolleg „Inklusion – Bildung – Schule: Analysen von Schulstrukturentwicklungen“ richtete im Rahmen der 30. Tagung der Integrations-/Inklusionsforscherinnen und –forscher „Leistung inklusive? – Inklusion in der Leistungsgesellschaft“ am 18. Februar 2016 an der Universität Bielefeld die Arbeitsgruppe zum Thema „Leistungs-orientierung im Schulsystem auf dem Weg zur Inklusion: Herausforderungen und Perspektiven“ aus. Mit vier Beiträgen von Florian Schrumpf, Anne Piezunka, Dana Tegge, Angelika Bengel und Julia Gasterstädt gewährte die Arbeitsgruppe einen Einblick in die Praxis der Leistungsbewertung im Schulsystem auf dem Weg zur Inklusion auf Landes-, kommunaler, einzelschulischer Ebene und Ebene der Lehrkräfte. Um das Innovationspotenzial der Einzelbeiträge auszuschöpfen wurden diese durch Stellungnahmen von ‚critical friends‘ – Prof. Dr. Annedore Prengel und Prof. Dr. Martin Heinrich – ergänzt.

DGfE-Posterpreis für Angelika Bengel

Auf der 50. Arbeitstagung der Dozierenden der Sonderpädagogik deutschsprachiger Länder vom 20.-22. September 2015 in Basel hat die Kollegiatin Angelika Bengel den Posterpreis der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaften (DGfE) gewonnen.