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Humboldt-Universität zu Berlin - Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät - Inklusion - Bildung - Schule

Bisherige Veranstaltungen

 

Austausch zwischen Deutschland und Belgien im Rahmen des vom Goethe-Institut Berlin organisierten Fortbildungsseminars zum Thema "Integration und Inklusion" am 24. Oktober 2017 

Auf Anfrage des Goethe-Instituts Berlin haben Dana Tegge, Florian Schrumpf und Dr. Marina Egger am Fortbildungsseminar für belgische DaF-Lehrer*innen mitgewirkt. Sie diskutierten mit ihnen über gegenwärtig bestehende diffuse Inklusionsinterpretationen, schulstrukturelle Entwicklungen im deutschen Bildungssystem im Kontext von Inklusion sowie aktuelle Forschungsbefunde zur Umsetzung von Inklusion. Von besonderem Interesse waren die eigenen Forschungsvorhaben der beteiligten Wissenschaftler*innen sowie Erkenntnisse zur Unterrichtsgestaltung, aber auch Steuerungsfragen. Die Fortbildung zum Thema „Integration und Inklusion“ wurde gefördert vom belgischen Schulministerium. Die Teilnehmenden des Fortbildungsseminars hatten die Gelegenheit sich über verschiedene Aspekte der Umsetzung von Inklusion in Schulen auszutauschen und besuchten in diesem Zusammenhang neben dem Graduiertenkolleg „Inklusion-Bildung-Schule“ an der Humboldt-Universität zu Berlin zwei weitere Institutionen: Antidiskriminierungsbeauftragte des Senats und Verein „Eltern beraten Eltern“.

26. Oktober 2017

Werkstattgespräch mit Dora Lisa Pfahl zum Thema "Diskursanalyse und Subjektivierungsanalyse: Wissenssoziologisch-interpretative Forschungsprogramme in der Anwendung" am 17. November 2017

Am 17. November 2017 findet an der Humboldt-Universität zu Berlin das vierte Werkstattgespräch zu Diskursforschung statt. Univ.-Prof. Dr. Dora Lisa Pfahl (Leopold-Franzens-Universität Innsbruck) übernimmt die Leitung dieser Werkstatt. Im Rahmen des Werkstattgespräches wird das Forschungsprogramm der Wissenssoziologischen Diskursanalyse (WDA) nach Keller (2005) diskutiert und Möglichkeiten vorgestellt, es mit weiteren sozialwissenschaftlich-hermeneutischen Verfahren der Analyse subjektiver Perspektiven zur Subjektivierungsanalyse zu erweitern. Die Schwerpunktsetzung liegt auf der forschungspraktischen Anwendung. Eingeladen sind Personen, die in Qualifikationsvorhaben oder Forschungsprojekten mit diskurstheoretischen und diskursanalytischen Perspektiven der WDA arbeiten bzw. arbeiten wollen. Informationen zu Ablauf und Anmeldung finden Sie hier.

Werkstattgespräch mit Thomas Becker zum Thema "Bourdieu, Foucalt und Methodenreflexion" am 20. Oktober 2017

Am 20. Oktober 2017 findet an der Humboldt-Universität zu Berlin das dritte Werkstattgespräch zu Diskursforschung statt. In diesem Werkstattgespräch werden Eckpunkte der von Bourdieu entwickleten Feldanalyse erarbeitet. Hierbei werden Fragen der symbolischen Gewalt, der Interessolosigkiet als Grundlegend für Wissenschaften und die Frage der Machtpositionen in in einem wissenschaftlichen Feld schwerpunktmäßig behandelt. Außerdem werden Anschlussmöglichkeiten an Foucalts Zugang (Diskursanalyse) diskutiert und Unterschiede am epmirischen Material sichtbar gemacht. PD Dr. Thomas Becker übernimmt die Leitung der Werkstatt. Eingeladen sind Nachwuchswissenschaftler*innen mit Interesse an Diskursforschung. Informationen zu Ablauf und Anmeldung finden Sie hier

Werkstatttagung "Didaktik und Inklusion" am 22. Juni 2018 mit einem Auftaktvortrag am 15. Juni 2018

Die Werkstatttagung wurde konzipiert und organisiert von Maik Walm und Laura Capellmann im Namen des Graduiertenkollegs "Inklusion - Bildung - Schule". Sie zielte darauf, die Grenzen und Potenziale vorhandener didaktischer Ansätze und Konzepte kritisch zu reflektieren und Entwicklungsperspektiven zu diskutieren. In den Vorträgen wurde der Grundfrage nachgegangen, welche Didaktik ein inklusionsorientierter, nicht-ausgrenzender Unterricht braucht. Welche Anforderungen dabei an die Lehrpersonen und die Schule entstehen und welche Bezüge sich zur Fachlichkeit herstellen lassen, wurde in der Tagung ebenfalls diskutiert. Am 15. Juni 2018 fand der Auftaktvortrag von Prof. Dr. Annedore Prengel zum Thema "Elemente einer inklusiven Didaktik und Diagnostik" statt. Die eintägige Werkstattagung am 22. Juni 2018 bestand aus drei Vorträgen von Dr. Ellen Brodesser, Ann-Cathrine Liebsch und Dr. Nena Welskop; Dr. Judith Riegert und Prof. Dr. Simone Seitz.

Werkstattgespräch zu Diskursforschung am empirischen Material zum Thema "Politik, Performativität und Wissen" am 30. August 2017

Robert Aust, Jona Garz, Kerstin Jergus (Werkstattleitung) und Julia Wiebigke organisieren das zweite Werkstattgespräch zu Diskursforschung am 30. August 2017. Das Werkstattgespräch macht es sich zum Anliegen, nach der Wissensproduktion in Diskursen und in Diskursanalysen zu fragen. Die gemeinsame Arbeit am Material wird dabei insbesondere Fragen nach den Geltungsbedingungen wissenschaftlicher Forschungsarbeiten, der spezifischen Materialität von Forschungsdokumenten (insbesondere etwa von Instrumenten wie Interviews etc.) wie auch der forschungspraktischen Umgangsweise mit der Herausforderung der Beteiligung an Wissensproduktionen berücksichtigen. 

Impressionen von der internationalen Konferenz des Graduiertenkollegs zum Thema "Inklusion als Motor des Wandels?"  vom 29. Juni - 01. Juli 2017

(Junge) Wissenschaft, Politik, Administration und Zivilgesellschaft trafen sich vom 30. Juni - 01. Juli 2017 auf der Konferenz zum Thema "Inklusion als Motor des Wandels? Die bildungspolitische Umsetzung von Inklusion in Schulen - ein Dialog zwischen Wissenschaft und Politik" im Senatssaal der Humboldt-Universität zu Berlin, um sich über Inklusion in Schulen auszutauschen. Mehr als 180 Interessent*innen waren der Einladung des Graduiertenkollegs, das diese internationale Veranstaltung ausrichtete, gefolgt. Bei den meisten Fachtagungen bleiben die Wissenschaftler*innen unter sich. Dem Organisationsteam der Konferenz ist es gelungen, die Vielfalt der Gesellschaft bei der Planung der Veranstaltung zu berücksichtigen und verschiedene Formate umzusetzen, aber auch unterschiedliche Interessengruppen zusammenzubringen. Die Dokumentation der Veranstaltung finden Sie hier.

Konferenz "Inklusion als Motor das Wandels? Die bildungspolitische Umsetzung von Inklusion in Schulen - ein Dialog zwischen Wissenschaft und Politik"

Mit dieser Veranstaltung wurden die im Zuge der Umsetzung der Konvention der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (UN-BRK) erfolgten und fortlaufenden bildungspolitisch gesetzten Maßnahmen als Ausgangspunkt genommen, um die Realisierung des angestrebten Wandels im Bildungssystem – insbesondere in Schulen – kritisch zu diskutieren. Die Forschungsergebnisse der Kollegiat*innen bildeten den Mittelpunkt der Tagung. Dem Organisationsteam war es gelungen, herausragende internationale und nationale keynote speakers zur Rahmung des Themas, aber auch bedeutende Akteur*innen aus Politik, Bildungsadministration und Zivilgesellschaft für einen Dialog mit Wissenschaft zu gewinnen. Die Konferenz fand vom 30. Juni-01. Juli 2017 im Senatssaal der Humboldt-Universität zu Berlin statt. Der 29. Juni 2017 war für die Pre-Conference für wissenschaftliche Nachwuchskräfte reserviert. Ausführliche Informationen zur Veranstaltung finden Sie unter: https://hu.berlin/Inklusion.

Impressionen vom Werkstattgespräch "Wissenschaft–Politik–Praxis" am 04. Mai 2017

Am 4. Mai 2017 haben Mitglieder des Graduiertenkollegs „Inklusion – Bildung – Schule“ ein eintägiges Werkstattgespräch organisiert, das sich mit Grenzen und Möglichkeiten wissenschaftlicher Politik- und Praxisberatung auseinandergesetzt hat. In produktiver Atmosphäre diskutierten vornehmlich Nachwuchswissenschaftler*innen über mögliche Positionierungen zu wissenschaftlicher Politikberatung sowie der politischen und praktischen Aussagekraft ihrer eigenen Arbeiten. Mit Dr. Holger Straßheim, Prof. Dr. Ada Sasse, Michael Wiegleb, Prof. Dr. Hans Anand Pant und Prof. Dr. Heinz-Elmar Tenorth konnten für diese Veranstaltung Referent*innen gewonnen werden, die durch ihre theoretische Expertise und ihre langjährigen Erfahrungen für vielseitigen fachlichen Input sorgten. Schnell wurde Folgendes klar: politische Interessen werden schon weit vor der eigentlichen Beratungssituation in die Wissenschaft hinein getragen. Es wurde eine Debatte über Ursachen und mögliche Auswege geführt, an deren Ende die Erkenntnis stand, dass für gelungene Beratungsprozesse keine fertigen Patentrezepte an die Hand gegeben werden können. Zu unterschiedlich sind die Handlungslogiken von Wissenschaft, Politik und Praxis. Die Tagung hat einen Einblick in die Komplexität wissenschaftlicher Beratung gegeben. Dies ermöglicht den Teilnehmer*innen die eigenen Ziele und Ansprüche im Dreieck Wissenschaft – Politik – Praxis besser zu verorten. Die Veranstaltung ist in Kooperation mit dem Interdisziplinärem Zentrum für Bildungsforschung (IZBF) sowie mit dem Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) entstanden und wurde freundlicherweise durch die Hans-Böckler-Stiftung finanziert. Bilder von dieser Veranstaltung finden Sie hier.

Werkstattgespräch zum Thema "Wissenschaft–Politik–Praxis" am 4. Mai 2017

Das Werkstattgespräch wird organisiert durch das Graduiertenkolleg „Inklusion-Bildung-Schule" in Zusammenarbeit mit dem Interdisziplinären Zentrum für Bildungsforschung (IZBF) an der Humboldt-Universität zu Berlin und dem Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB). In dem Werkstattgespräch werden Theorie und Praxis wissenschaftlicher Politikberatung angesprochen und spezifische Problemfelder bildungswissenschaftlicher Beratungsprozesse analysiert.


Dissertation erfolgreich verteidigt: Dr. Christian Brüggemann

Wir gratulieren Herrn Dr. Christian Brüggemann zu seiner erfolgreich abgeschlossenen Promotion! Christian Brüggemann arbeitet seit 2014 an der Humboldt-Universität zu Berlin, zurzeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Interdisziplinären Zentrum für Bildungsforschung. 2015 wurde er als ständiger Gast in das Graduiertenkolleg "Inklusion - Bildung - Schule" aufgenommen und bleibt auch nach seiner erfolgreich verteidigten Dissertation Gastwissenschaftler des Kollegs.
Während seines Studiums der Erziehungswissenschaft (M.A.) an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster hatte er mehrere Studien- und Forschungsaufenthalte an der Universität Barcelona (Spanien), an der Comenius-Universität Bratislava (Slowakische Republik) und an der Karls-Universität Prag (Tschechische Republik).
Seine Dissertation mit dem Titel "Educational participation and success of Roma in Europe" hat er an der Technischen Universität Dortmund (Gutachter*in: Prof. Dr. Sabine Hornberg und Prof. Dr. Wilfried Bos) eingereicht und seine Promotion am 13. Februar 2017 mit der Disputation erfolgreich beendet.

Bericht von den Workshoptagen „Inklusion  international – vergleichende, interdisziplinäre und  internationale Zugänge“

In der aktuellen Ausgabe der ZEP – Zeitschrift für internationale Bildungsforschung und Entwicklungspädagogik (39. Jahrgang, 3/2016) haben die Organisator*innen der 3. Workshoptage des I.Int-Netzwerks für Nachwuchswissenschaftler*nnen zur Inklusion International - Andreas Köpfer, Lea Schäfer und Robert Aust -den Bericht der Workshoptagung einer breiten Fachöffentlichkeit zugänglich gemacht. Den Bericht finden Sie hier

Anerkennung des Graduiertenkollegs als Mitgliedsprogramm der Humboldt Graduate School

Nach einer erfolgreichen Begehung durch die Humboldt Graduate School am 09. März 2016 wurde das Graduiertenkolleg „Inklusion – Bildung – Schule: Analysen von Schulstrukturentwicklungen“ aufgrund der Erfüllung von erforderlichen Qualitätsmerkmalen in die Humboldt Graduate School als Mitglied aufgenommen. Der Rat der Humboldt Graduate School ist der Empfehlung der Begutachtungskommission gefolgt und hat mit Wirkung zum 03. August 2016 die Anerkennung des Kollegs als Mitgliedsprogramm der Humboldt Graduate School beschlossen. Die Dauer der Mitgliedschaft ist auf fünf Jahre begrenzt und kann nach einer positiven Evaluierung verlängert werden.

1. Werkstattgespräch des Graduiertenkollegs zu Diskursforschung am empirischen Matarial "Subjekt und Diskurs"

Im Namen des Graduiertenkollegs organisieren Jona Garz, Julia Wiebigke und Robert Aust erstes Werkstattgespräch des Graduiertenkollegs zu Diskursforschung am empirischen Material "Subjekt und Diskurs" und laden interessierte Promovierende der Humboldt-Universität zu Berlin ein, daran teilzunehmen. Die Werkstattleitung übernimmt Dr. Saša Bosančić (Universität Augsburg).

OnDemand-Vortrag „Von Inklusion erschlagen? Wissen, wie Informationssuche gelingt“

Dr. Renate Martini, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF), stellte am 11. Mai 2016 im Auftrag des Kollegs im Rahmen des Vortrags „Von Inklusion erschlagen? Wissen, wie Informationssuche gelingt“ Ergebnisse ihrer Recherche zur Inklusion in der wissenschaftlichen Literatur im Kontext von Bildungsthemen und unter besonderer Berücksichtigung von englischsprachigen Zeitungen und Zeitschriften vor.

Mitwirkung an den 3. Workshoptagen des I.Int-Netzwerks für
NachwuchswissenschaftlerInnen
“Inklusion international - vergleichende, interdisziplinäre
und intersektionale Zugänge”

3. Workshoptage des I.Int-Netzwerks für Nachwuchswissenschaftler*nnen zur Inklusion International wurden vom 17.-19. Juni 2016 an der Humboldt-Universität zu Berlin von Lea Schäfer (Humboldt-Universität zu Berlin), Andreas Köpfer (Pädagogische Hochschule für den Bildungsraum Nordwestschweiz) und Robert Aust (Universität Leipzig / Graduiertenkolleg "Inklusion – Bildung – Schule", Humboldt-Universität zu Berlin) in Zusammenarbeit mit dem Graduiertenkolleg „Inklusion – Bildung – Schule: Analysen von Schulstrukturentwicklungen“ ausgerichtet.

DGfE-Posterpreis für Angelika Bengel

Auf der 50. Arbeitstagung der Dozierenden der Sonderpädagogik deutschsprachiger Länder vom 20.-22. September 2015 in Basel hat die Kollegiatin Angelika Bengel den Posterpreis der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaften (DGfE) gewonnen.

25. September 2015

Ausrichtung einer Arbeitsgruppe zum Thema „Leistungsorientierung im Schulsystem auf dem Weg zur Inklusion: Herausforderungen und Perspektiven“ an der Universität Bielefeld

Das Graduiertenkolleg „Inklusion – Bildung – Schule: Analysen von Schulstrukturentwicklungen“ richtete im Rahmen der 30. Tagung der Integrations-/Inklusionsforscherinnen und –forscher „Leistung inklusive? – Inklusion in der Leistungsgesellschaft“ am 18. Februar 2016 an der Universität Bielefeld die Arbeitsgruppe zum Thema „Leistungs-orientierung im Schulsystem auf dem Weg zur Inklusion: Herausforderungen und Perspektiven“ aus. Mit vier Beiträgen von Florian Schrumpf, Anne Piezunka, Dana Tegge, Angelika Bengel und Julia Gasterstädt gewährte die Arbeitsgruppe einen Einblick in die Praxis der Leistungsbewertung im Schulsystem auf dem Weg zur Inklusion auf Landes-, kommunaler, einzelschulischer Ebene und Ebene der Lehrkräfte. Um das Innovationspotenzial der Einzelbeiträge auszuschöpfen wurden diese durch Stellungnahmen von ‚critical friends‘ – Prof. Dr. Annedore Prengel und Prof. Dr. Martin Heinrich – ergänzt.

OnDemand-Workshop „Wie geht gute Lehre? Lehrkompetenzen entwickeln!“

Am 11. und 12. April 2016 haben die Graduierten an dem Workshop zum Ausbau von Lehrkompetenzen teilgenommen. Der Workshop wurde von Frau Dr. Sabine Brendel im Auftrag der Humboldt Graduate School und auf Initiative des Graduiertenkollegs durchgeführt. Der Workshop ging den Fragen nach, was „gute Lehre“ und was die zentralen Faktoren sind, die eine gute Lehre ausmachen und wie sie zu erlernen sind. Im Workshop erwarben die Teilnehmenden die theoretischen und praktischen Basics von guter Lehre, lernten Instrumente für eine lernziel- und kompetenzorientierte Lehrveranstaltungsplanung und eine Reihe von didaktischen Methoden kennen, sie setzten das Erlernte in eine eigene Lehrveranstaltung um und reflektierten ihre Rolle als Lehrperson.

2. Arbeitstagung „Inklusion und Sachunterrichtsdidaktik“

Am 11. - 12. September 2015 fand die 2. Arbeitstagung "Inklusion und Sachunterrichtsdidaktik" - ausgerichtet von der Arbeitsgruppe Inklusion, dem Graduiertenkolleg "Inklusion - Bildung - Schule" und dem Lernbereich Sachunterricht an der Humboldt-Universität zu Berlin statt. Die Tagung richtete sich an SachunterrichtslehrerInnen, Lehramtsstudierende, SachunterrichtsdidaktikerInnen an Universitäten, MultiplikatorInnen der schulischen und außerschulischen Bildung. In elf Vorträgen und einem Workshop wurden von 14 Vortragenden aus acht deutschen Universitäten vor allem Bestände des Sachunterrichts und seiner Didaktik mit Blick auf verschiedene Inklusionsverständnisse, Konsequenzen dieser Inklusionsverständnisse im Kontext sachunterrichtsdidaktischer Forschung sowie Implikationen auf hochschul-didaktischer Ebene diskutiert. Die Tagung wurde von insgesamt 110 Teilnehmenden in Anspruch genommen. Ein Tagungsband folgt.

Summer School des Graduiertenkollegs zum Thema „Inklusion: Struktur- und Systementwicklungen, Definitionen und Indikatoren“

Die Summerschool des Graduiertenkollegs zielte darauf ab, Theorieimpulse und Anregungen zur Entwicklung von Forschungsdesigns im Bereich der Untersuchung inklusiver Prozesse im Bildungssystem bereitzustellen. Im Fokus der Veranstaltung, die vom 21.-24. Juli 2015 durchgeführt und von insgesamt 61 Teilnehmenden in Anspruch genommen wurde, stand die Nachwuchsförderung. Von 20 ReferentInnen aus Norwegen, Österreich, der Schweiz und 13 deutschen Universitäten wurden 13 Vorträge zu Struktur- und Systementwicklungen, Definitionen und Indikatoren der Inklusion gehalten und vier Workshops zu methodischer Weiterqualifizierung der Promovierenden durchgeführt. Auch die wissenschaftlichen Nachwuchskräfte konnten dazu einen Beitrag leisten, indem sie eigenständig Workshops, aber auch eine Plattform zur Vernetzung und zum Austausch geplant und umgesetzt hatten. Zusätzlich wurde eine individuelle Projektberatung zu den eingereichten Exposés durch die Kollegleitung sowie die eingeladenen ExpertInnen angeboten.

1. Arbeitstagung „Sachunterricht und der Anspruch der Inklusion“

In Zusammenarbeit mit dem Graduiertenkolleg wurde am 16. und 17. Januar 2015 an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg von der Arbeitsgruppe Inklusion/Inklusiver Sachunterricht der Gesellschaft für Didaktik des Sachunterrichts e.V. (GDSU) die 1. Arbeitstagung zum Thema „Sachunterricht und der Anspruch der Inklusion“ durchgeführt. Dabei wurden verschiedene konzeptionelle Entwürfe in ihrem Verhältnis zueinander sowie der fachbezogene Forschungsstand auch im Kontext der Lehrerbildung diskutiert.

18. Januar 2015

Eröffnungsfeier des Graduiertenkollegs

Das Graduiertenkolleg „Inklusion-Bildung-Schule: Analysen von Schulstrukturentwicklungen“ wurde am 10. April 2015 feierlich eröffnet. Neben den Eröffnungs- und Grußworten der Kollegleitung (Prof. Dr. Vera Moser), des Sprechers der Graduierten (Florian Schrumpf), des Studiendekans der Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftlichen Fakultät (Prof. Dr. Dr. h.c. Jürgen van Buer) und der Referatsleitung für Promotionsförderung der Hans-Böckler-Stiftung (Dr. Gudrun Löhrer) wurden drei Fachvorträge gehalten: Prof. Dr. Girma Berhanu von der Universität Göteborg berichtete einführend über die Umsetzung von Inklusion in Schweden unter besonderer Aufmerksamkeit auf gesellschaftliche Marginalisierungsprozesse. Zum Abschluss der Eröffnungsfeier wurden die Einzelprojekte der Promovierenden als Poster in einem Rundgang präsentiert und in Gesprächen mit insgesamt 60 Teilnehmenden diskutiert.