Direkt zum InhaltDirekt zur SucheDirekt zur Navigation
▼ Zielgruppen ▼
  Zielgruppenmenü

Humboldt-Universität zu Berlin - Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät - Abteilung Erwachsenenbildung/ Weiterbildung

Betriebliche Weiterbildungsentscheidungen: Aushandlungsprozesse und Bildungscontrolling

 

Förderlaufzeit

10/2008 – 07/2009

Förderinstitution

Bundesinstitut für Berufsbildung, Bonn Seit 10/2008

Projektleitung

Prof. Dr. Wiltrud Gieseke

Projektmitarbeit

Dr. Ulrike Heuer

 

Betriebliche Weiterbildungsentscheidungen werden in der Regel in einem engen Zusammenhang gesehen mit ökonomischen und technischen Veränderungen. Sie gelten als eingeflochten in ein System von Verwertung und Nutzen, wobei im Mittelpunkt eine gelungene Anwendung steht. Sie stehen dabei unter dem Effizienzanspruch des gelungenen und sparsamen Transformierens. Als Einstieg in eine neue Betrachtung von Weiterbildung, auch für eine punktuelle Kompetenzentwicklung wurde das Verhältnis von Arbeit und Lernen stärker unter sozialisatorischem Aspekt diskutiert. Was lernt man wie am Arbeitsplatz (siehe dazu Baethge/Schiersmann 1998 etc.)? Wie hängen informelles Lernen, Wissensmanagement, gruppenbezogenes Organisationslernen, systematischer Wissenserwerb, konkrete Handlungskompetenz, Erarbeitung von neuem und technischem Wissen zusammen? Schließen sie sich aus? Inwieweit wird in Unternehmen in dieser Weise an konzeptionelle und strukturelle, hier zukünftige Wissens- und Kompetenzprofile, gedacht? In den Unternehmen können im Rahmen einer Fallanalyse die diversen Perspektiven der Handelnden in ihren unterschiedlichen Funktionen untersucht werden: Die zu bildenden Untersuchungskategorien werden am Material erprobt. Untersucht werden müssen im Rahmen der Fallanalyse mehrere Ebenen, z.B.: a) Verantwortliche im Unternehmen für Personalentwicklung (Diversity Management Konzepte), des Betriebsrats, der Aus- und Weiterbildung und der Betriebsleitung; b) Kooperationspartner der Weiterbildung; c)Arbeitnehmer in den unterschiedlichen Betrieben. In einem weiteren Schritt, nachdem die Fallanalysen durchgeführt wurde, werden Vergleichkategorien ausgewählt und ein fallübergreifender Vergleich durchgeführt.