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Humboldt-Universität zu Berlin - Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät - Vergleichende und Internationale Erziehungswissenschaft

Forschungskolloquium Sommer 2015


Paul Morris

 
University College London
[23.04.2015]
PISA, 'Best Practices' and Educational Reform: Constructing straightforward policy stories from complex conditions

Abstract: Education reform is increasingly portrayed as a means to improve a nation’s global competitiveness as measured by its performance in international league tables of pupil achievement. This has placed a premium on evidence which identifies ‘what works in ‘high performing’ school systems. Policy makers harness the evidence to construct their policy stories and a network of consultancies, scholars and think tanks has emerged that reinterpret the data, portraying their approach as a pragmatic and objective form of evidence-based policymaking. However, attempts to identify what works and what is transferrable face significant issues as they seek to derive simple answers from complex conditions. This paper begins by looking at how Politicians in the UK have constructed images of schooling In East Asia to support their reform agenda. Subsequently it analyses a range of influential publications to identify the strategies used to both deal with/avoid the issues and to advocate reform.

   

Anatoli Rakhkochkine

Foto von Anatoli Rakhkochkine
Universität Leipzig
[30.04.2015]
Bildungssouveränität und Schulentwicklung im Spannungsfeld der nationalen, internationalen und transnationalen Bildungsräume
 
 
Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Universität Hamburg
[21.05.2015]

 

 
 
Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Linnéuniversitetet Växjö (Schweden)
[27./28.05.2015]
 

Christel Adick

Foto von Christel Adick

© RUB, Foto: Marion Nelle

Universität Bochum
[11.06.2015]
Bildungsexport: Forschungsstand und Perspektiven
 

Tobias Kriele & Ingrid Miethe

Foto von Tobias Kriele
Universität Gießen
[18.06.2015]
Globalisierung einer Bildungsidee: Arbeiterfakultäten in Kuba, Mosambik und Vietnam

Abstract: Die in deutscher Sprache als „Arbeiterfakultäten“ bezeichneten Bildungseinrichtungen sind typisch für sozialistische Bildungssysteme in ihrer frühen Aufbau- und Übergangsphase. Ausgehend von ihrem sowjetischen Vorbild, der Rabfak, fanden Arbeiterfakultäten im Laufe des 20. Jahrhunderts weltweite Verbreitung, und damit auch in einigen der Länder der sogenannten Dritten Welt, welche sich am sozialistischen Staatenblock orientierten. Anhand von Fallstudien über Vietnam, Kuba und Mosambik werden Gründungsprozesse von Arbeiterfakultäten untersucht, deren spezifischen geschichtlichen Bedingungen sich wesentlich von denen Russlands nach der Oktoberrevolution unterschieden. Im Vergleichsverfahren zwischen den drei Fällen sollen die gesamtgesellschaftliche Funktion, die jeweiligen Zielgruppen sowie die hochschulpolitische Einbindung der Arbeiterfakultäten herausgearbeitet werden. Wie ist das gemeinsame Dritte von zeitlich und räumlich entfernt liegenden Einrichtungen zu bestimmen? Worin begründet sich die Annahme, ihre Gründungsprozesse seien vergleichbar? Woraus lassen sich Vergleichspunkte ableiten? Auf welche Weise ist den spezifischen historischen Kontexten gerecht zu werden? Von welcher Reichweite können die auf Grundlage dieses komparativen Vorgehens getroffenen Aussagen sein? Ausgehend von diesen Überlegungen stellen wir einige Zwischenergebnisse unseres laufenden Forschungsprojektes zur Diskussion.