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Humboldt-Universität zu Berlin - Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät - Erziehungswissenschaft mit den Schwerpunkten Gender und Diversität

Profil

Im Mittelpunkt von Forschung und Lehre der Abteilung „Erziehungswissenschaft mit den Schwerpunkten Gender und Diversität“ steht die Bedeutung des Zusammenhangs von Generation und Geschlecht für die Erziehungswissenschaft und für die Frauen- und Geschlechterforschung. Besondere Berücksichtigung erfährt dabei der gesellschaftliche Umgang mit Differenzerfahrungen, wie er sich anhand aktueller Diversitätsverständnisse, aber auch in den (geschichtlichen wie gegenwärtigen) Bedingungen von sozialer Ungleichheit, Nationalismus und Rassismus untersuchen lässt.

 

Dazu wird die disziplinäre Perspektive erziehungswissenschaftlicher Frauen- und Geschlechterforschung mit der transdisziplinären Perspektive der Geschlechterstudien verbunden. Beiden Ansätzen ist die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit ‚Diversität’ bereits inhärent.

Erkenntnistheoretisch und methodologisch verknüpft der Forschungs- und Lehrzusammenhang erziehungs- bzw. bildungsphilosophisches Denken mit Feministischer (Wissenschafts-)Theorie ebenso wie Erziehungs- und Bildungsgeschichte mit der historischen Frauen- und Geschlechterforschung.

 

Davon ausgehend wird die Lehre als wissenschaftliche Bildung an der Universität zur Professionalisierung für Forschung und (pädagogischen) Beruf gestaltet. Ziel ist es, dazu zu befähigen, den pädagogischen Gegenstand in der pädagogischen und der forschenden Praxis wissenschaftlich betrachten zu können. Die universitäre Lehre hat dementsprechend einer unverbundenen Teilung von „Wissenschaft/Theorie“ vs. „Praxis/Anwendung“ entgegenzuwirken.

 

Aktuelle Schwerpunkte in Forschung und Lehre:

  • Theoretische und historische Frauen- und Geschlechterforschung in der Erziehungswissenschaft
  • Geschichte und Theorie der Sexuellen Bildung in Schule und Lehrerbildung
  • Geschichte und Theorie autonomer und akademisierter Frauenbildungszusammenhänge