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Abb.: Helen Nicolai

Humboldt-Universität zu Berlin - Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät - Mathematik in der Primarstufe

Aktuelles


ISTRON-Tagung: Lehrertag am 28.09.2019

Humboldt-Universität zu Berlin, Hauptgebäude, Unter den Linden 6, 10099 Berlin
Vorlesungssaal (VL 2094), Seminarräume (SE): 2070A (28), 2093(60), 2095A(40), 2095B(30), 3059(60), 2249a (30+20)

 

Zielgruppe:
Lehrkräfte der: GS, Sek I & Sek II, auch fachfremd Unterrichtende (maximal 200 Teilnehmer/-innen)


Anmeldungen:
katja.eilerts@hu-berlin.de


Programm:
Download: Programm als PDF
 

Themenfeld: Erfolgreich mathematisch Modellieren von der Grundschule bis zur Sek II:

Modellierungen und Realitätsbezüge sollen im Mathematikunterricht integriert werden, denn sie helfen den Schülerinnen und Schülern, die Bedeutung von Mathematik zu erkennen, Mathematik in ihrem Leben anzuwenden und Problemlösekompetenzen zu entwickeln. Die nationalen Bildungsstandards spiegeln diese Bedeutung wieder, indem sie Kompetenzen im Modellieren als eine von sechs wesentlichen allgemeinen mathematischen Kompetenzen nennen. Auch im Schulalltag finden Modellierungen durch die neuen Rahmenlehrpläne Einzug. Doch diese Implementierung ist nicht leicht für Lehrkräfte. Und das ist der Punkt, an dem der Lehrerfortbildungstag ISTRON ansetzt.

Die Grundschule legt die Basis für das Mathematiklernen in den weiterführenden Schulen und für die lebenslange Auseinandersetzung mit der Mathematik im Alltag, indem frühe mathematische Alltagserfahrungen der Kinder aufgenommen und allgemeine mathematische Kompetenzen entwickelt werden. Vor dem Hintergrund der stärker werdenden Forderungen nach der Anschlussfähigkeit der Bildungsprozesse bietet gerade das Thema des mathematischen Modellierens eine sehr gute Option, um einen fließenden Übergang in die weiterführenden Schulen zu ermöglichen.

Gerade Schulanfänger gehen häufig noch unbefangen, kreativ und mit viel Freude an Modellierungsaufgaben heran und wachsen dabei nicht selten über sich hinaus. Offene und realitätsbezogene Aufgaben sollen daher von Beginn an den Mathematikunterricht prägen.

Realitätsbezüge und Sachaufgaben haben in der Grundschule eine lange Tradition. Mathematisches Modellieren knüpft an diese Tradition an. Anders als beim traditionellen Sachrechnen, bei dem häufig das Festigen und Anwenden der Grundrechenarten bzw. der Umgang mit Größen im Vordergrund stehen, nehmen Modellierungsaufgaben ihren Ausgang in einer komplexen, realistischen Situation.
 

Die Vorträge und Workshops zeigen auf, dass „mathematisches Modellieren“ im Unterricht sein volles Potenzial entfalten und Schülerinnen und Schüler zu authentischem und zugleich substanziellem Mathematiklernen animieren kann. Neben zahlreichen Praxisbeispielen widmet sich die Fortbildung auch weiterführenden, relevanten Fragen und eröffnet dabei neue Perspektiven: Wie gelingt mathematisches Modellieren in heterogenen, inklusiven oder jahrgangsübergreifenden Lerngruppen? Auf welche Weise können sprachförderliche Elemente das Mathematiklernen der Kinder bereichern? Wie wird Mathematikunterricht gendersensibel gestaltet? Wie lassen sich Übergänge gestalten und Brücken schlagen vom Primarbereich bis die Sekundarstufe II? Diese und andere hochaktuelle Fragen werden im Rahmen dieses Fortbildungstages am Beispiel konkreter Modellierungsanlässe adressiert.

 

 


 

Summer School 2019 - 16. und 17. September.

Humboldt-Universität zu Berlin, Seminargebäude am Hegelplatz (Dorotheenstraße 24)

 

Weitere Informationen und Anmeldung unter:

Link: IZBF - Summer School

 

Programm:
Download: Programm als PDF

 

Die jährlich im Herbst stattfindende Summer School ist Teil des Programmes zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses des IZBF. Die Workshops der Summer School vermitteln Methodenkompetenzen zur eigenständigen Forschung und geben Einblicke in die Grundprinzipien unterschiedlicher forschungsmethodischer Zugänge. Die Summer School möchte damit zu einem tieferen Verständnis der verschiedenen Forschungszugänge beitragen.

Die Summer School richtet sich an wissenschaftliche Nachwuchskräfte aus dem Bereich der Bildungsforschung. Hauptzielgruppe sind die Mitglieder und Promovierenden des IZBF, gleichwohl ist die Teilnahme von Forschenden aus anderen Einrichtungen innerhalb und außerhalb der Humboldt-Universität erwünscht.