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Humboldt-Universität zu Berlin - Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät - Lehrbereich Historische Bildungsforschung

Forschung

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Abteilungsprofil

 

Die Arbeiten in der Abteilung Historische Bildungsforschung sind thematisch, aber auch theoretisch und methodisch ebenso vielfältig, wie die intellektuellen Profile, die in der Abteilung versammelt sind. Disziplinär betrachtet bewegen sich viele Forschungsarbeiten in der Perspektive eines neuen kulturwissenschaftlich orientierten Ansatzes.

Schwerpunkte liegen auf Fragen der Durchsetzung pädagogischer Diskurse, auf Bildern – sowohl im übertragenen wie auch im wörtlichen Sinne – und Deutungsmustern, der Materialität und der Körperlichkeit, aber auch der Emotionalität von Erziehung und Bildung, auf Prozessen der Subjektivierung und Normalisierung etwa durch Beurteilungen oder Prüfungstechniken, der Kulturalität von Handlungen und Weltsichten und der Entstehung von Wahrheitsregimes. Ebenso werden Fragen zum Verhältnis von Bildung und Dekolonisierung verfolgt.

Vorzugsweise werden solche Problemfelder in vergleichender und internationaler Perspektive bearbeitet, weil diese neue und weitreichende Erkenntnisse verspricht. Viele unserer Studien und Forschungsprojekte konzentrieren sich auf institutionalisierte Bildungspraktiken und auf das allgemeinbildende Schulsystem.

Regional fokussieren die Arbeiten auf Westeuropa und Lateinamerika mit einigen Ausblicken auf andere außereuropäische Kontexte wie Indien, China, Japan und einzelne afrikanische Länder. Eine lange Forschungstradition weisen in der Abteilung die Forschungen zur Bildungsgeschichte der DDR auf.

Die methodischen Ansätze in der Abteilung sind dementsprechend mannigfaltig: von qualitativen Diskurs-, Inhalts- und Netzwerkanalysen, über Transfer-, Diffusions-, und Rezeptionsstudien bis zu Bild- bzw. Fotoanalysen.