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Humboldt-Universität zu Berlin - Faculty of Humanities and Social Science - Department of General Education/Philosophy of Education

Summer Semester 2015

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Bachelor Erziehungswissenschaften


 

Spiel und Lernen - spielerisches Lernen?! Einführung in die theoretisch-empirische Forschungen zur ästhetischen Bildung

Aktuell erhalten Konzepte der kulturellen und ästhetischen Bildung vermehrte Aufmerksamkeit, weil die Überzeugung reift, dass sowohl in den schulischen, vor- und außerschulischen Bildungsangeboten sowie in den verbreiteten kognitions- und kompetenztheoretischen Modellierungen und Standardisierungen kulturelle und ästhetische Bildung, insbesondere ihre Eigen- und Widerständigkeit, zu kurz kommt. Im Seminar werden ausgehend vom Diskurs zur kulturellen Bildung zunächst Modelle und Theorien der ästhetischen und leiblich-sinnlichen Bildung und zum ästhetischen (darstellenden, musikalischen, imaginativen) Spiel thematisiert. Mit dieser theoretischen Fokussierung wird in einem 2. Teil Datenmaterial aus der Bildungspraxis interpretiert und analysiert. Zuvor erfolgt eine Einführung indie qualitative pädagogische Empirie unter besonderer Berücksichtigung hermeneutischer und phänomenologischer Methoden.

http://www.rat-kulturelle-bildung.de/index.php?id=12

http://www.kubi-online.de/artikel/phaenomenologie-forschungsstil-seine-bedeutung-kulturelle-aesthetische-bildung

Seminar
2 SWS
Dozent:
Di, 12-14
Veranstaltungsnummer 54182
4/5 SP
Prof. Dr. Malte Brinkmann
Raum 124, Geschwister-Scholl-Str. 7 (Besprechungsraum)

 

 

Vertiefung qualitativer Forschungsmethoden, Schwerpunkt Ethnographie

In diesem Seminar werden qualitative Forschungsmethoden behandelt. Über die klassische Hermeneutik im Sinne Diltheys und Gadamers wenden wir uns via der „Hermeneutik der Anthropologie“ (Clifford Geertz) ethnographischen Forschungsmethoden zu. Es werden nicht nur theoretische Grundlagen behandelt sowie beispielhaft ethnographische Phänomene aufgerufen und problematisiert (Plamper; Norman) – Sie sollen im Seminar zugleich die Möglichkeit haben, selbst eine ethnographische Feldforschung durchzuführen und so qualitative Forschungsmethoden in spezifisch pädagogischen Fragestellungen in Anwendung zu bringen. Dadurch wird ermöglicht, theoretische wie forschungsmethodologische Probleme des Lernens, der Erziehung und der Bildung am eigenen Erkennen und Handeln reflektieren zu können.

Vorlesung
2 SWS
Dozent:

Di, 16-18
Veranstaltungsnummer 54184
4/5 SP
Fabian Buck
Raum 124, Geschwister-Scholl-Str. 7 (Besprechungsraum)
 
 

Lernen durch Enttäuschung? Qualitative-empirische Annäherungen an ein pädagogisches Phänomen

Die Rede von der „Fehlerkultur“, einem „produktiven“ Scheitern und der Notwendigkeit von schmerzhaften Erfahrungen im Lernen ist weit verbreitet. Doch wie hängen Lernen als Erfahrung und Momente des Scheiterns und der Enttäuschung zusammen? Im Seminar soll zunächst das Lernen im Mittelpunkt stehen und in seiner Bedeutung als pädagogischer Grundbegriff näher befragt werden. Im Anschluss wird die Rolle der qualitativ-empirischen Forschung in den Erziehungswissenschaften thematisiert und ein Grundverständnis hermeneutisch-interpretativer Vorgehensweisen vermittelt. Methodische Einführungen und Problematisierungen auf dem Gebiet der pädagogischen Videographie bilden dann die Basis für den forschungspraktischen Teil, in dem die Studierenden angehalten sind, am videographischen Datenmaterial eigene Forschungsfragen in Bezug auf Scheitern und Lernen zu entwickeln und Analysen durchzuführen. Es ist ausdrücklich erwünscht, dass im Rahmen des Forschungsseminars Fragestellungen und Konzepte für Bachelorarbeiten im Bereich der Allgemeinen Erziehungswissenschaft entwickelt werden.

Seminar
2 SWS
Dozent:
Di, 14-16
Veranstaltungsnummer 54185
4/5 SP
Sales Rödel
Raum 217, Invalidenstr. 110

 

 

Werkstatt qualitative Forschung in der Erziehungswissenschaft

Das Seminar richtet sich an Studierende, die theoretisch-systematische Kenntnisse qualitativer Forschung in der Erziehungswissenschaft erwerben und diese anhand eines empirisch-praktischen Vorgehens anwenden möchten. Seit langem bilden qualitative Forschungsmethoden einen festen Bestandteil erziehungswissenschaftlicher Forschung. Dabei lässt sich eine Vielfalt von empirisch-qualitativen Forschungsansätzen und -methoden ausmachen, die von der klassischen Hermeneutik, über unterschiedliche Beobachtungs- und Interviewverfahren bis hin zu Einsätzen einer pädagogischen Videografie reichen. In einem ersten Seminarteil sollen ausgewählte Texte zur Logik qualitativer pädagogischer Forschung präsentiert und analysiert werden. Dabei werden insbesondere methodologische Grundannahmen, unterschiedliche Methoden sowie forschungspraktische Gesichtspunkte der Rekonstruktion, Verschriftlichung und Verdichtung von Erfahrungen im Rahmen einer qualitativen pädagogischen Empirie erörtert. Im zweiten Teil soll das qualitative Forschen anhand der Videografie vertieft werden. Auf Grundlage der Videografie könnte eine im Seminar entwickelte Forschungsfrage praktisch erprobt und im Anschluss mögliche erste Auswertungsschritte in der Werkstatt erarbeitet werden. Die so entstehende Feldforschung könnte gegebenenfalls Bestandteil einer Bachelorarbeit in der Allgemeinen Erziehungswissenschaft werden.

Seminar
2 SWS
Dozentin:

Do, 16-18
Veranstaltungsnummer 54186
4/5 SP
Denise Wilde
Raum 124, Geschwister-Scholl-Str. 7 (Besprechungsraum)
 
 

Master Erziehungswissenschaften


 

Standards, Kompetenzen, Tests - Strategien und Politik der Steuerung von Bildungssystemen

Im internationalen öffentlichen und erziehungswissenschaftlichen Diskurs nimmt die Kritik an der OECD-orientierten globalen Steuerung von Bildungssystemen und an der evidenzbasierten Pädagogik zu. Ausgehend davon werden zunächst Modelle und Konzepte der aktuellen Bildungsreform aus einer bildungs- und erziehungstheoretischen Perspektive analysiert. In einem zweiten Schritt werden  Forschungsergebnisse zu erwünschten und unerwünschten Effekten der evidenzbasierten Steuerung von Bildungssystemen thematisiert und mögliche Erklärungsansätze diskutiert mit dem Ziel, neue Perspektiven auf das brisante Verhältnis zwischen Bildungspolitik, Bildungsforschung, Bildungstheorie, und Bildungspraxis zu werfen. Diese können dann im Rahmen eines Forschungsprojektes am Lehrstuhl fruchtbar gemacht werden. 

http://bildung-wissen.eu/wp-content/uploads/2014/05/offener-brief-schleicher-autoriserte-fassung.pdf

http://www.klinkhardt.de/ewr/3531184678-1.html

Forschungsseminar
2 SWS
Dozent:

Do, 10-12
Veranstaltungsnummer 54188
3/5 SP
Prof. Dr. Malte Brinkmann
Raum 2091/92, Unter den Linden 6

 

 

Zur Analyse materieller Kultur aus bildungstheoretischer und empirischer Sicht

Die Untersuchung von Dingen als Zeugnisse materieller Kultur erlangt in jüngerer Zeit innerhalb der Erziehungswissenschaft vermehrte Aufmerksamkeit, reicht hinsichtlich der damit verbundenen Perspektiven auf Vorgänge der Erziehung, des Lernens und der Bildung aber oftmals auch auf pädagogische Klassiker wie beispielsweise Jean-Jaques Rousseaus „Émile“ zurück. Im Seminar werden theoretische und methodische Kenntnisse der erziehungswissenschaftlichen Analyse materieller Kultur erörtert. Durch die Lektüre ausgewählter Texte sollen in einem ersten Seminarteil durch die Entwicklung bildungstheoretischer Fragestellungen theoretisch-systematische Kenntnisse der Erforschung einer Materialität von Erziehung, Lernen und Bildung erworben werden. Dabei soll auch das Verhältnis zwischen (qualitativer) Forschung und die in ihr eingesetzten Methoden und bildungstheoretischen Grundlegungen reflektiert werden. In einem zweiten Seminarteil soll im Anschluss anhand eigener theoretischer und empirischer Analysen das theoretisch-methodische Forschungswissen exemplarisch angewandt und erprobt werden. Die so entstehende Forschung kann gegebenenfalls Bestandteil einer Masterarbeit in der Allgemeinen Erziehungswissenschaft werden.

Übung
2 SWS
Dozentin:
                                        Di, 12-14
Veranstaltungsnummer 54189
3/5 SP
Denise Wilde
Raum 1.503, Dorotheenstr. 24
 

 

Master Erziehungswissenschaften - Zusätzliches Angebot


 

Forschungswerkstatt "Theorie und Empirie pädagogischer Erfahrung"

In diesem Colloquium werden ausgehend von aktuellen Forschungsproblemen und -debatten Fragen der Theorie und Empirie der pädagogischen Erfahrung diskutiert und phänomenologische und qualitative Methoden analysiert und praktiziert. Dies geschieht in gemeinsamer Lektüre von Texten, und qualitativen Analysen von videographischen Materialien aus der pädagogischen Praxis. Zudem sollen Qualifikationsarbeiten vorgestellt und diskutiert werden und Vorträge externer Experten stattfinden.

Erwartet wird ein hohes Maß an aktivem Engagement, genaue Textlektüre und Bereitschaft zur theoretischen und systematischen Reflexion pädagogischer Erfahrung.

Colloquium
4 SWS
Dozent:
                                        Mi, 18-22 (14-tägig)
Veranstaltungsnummer 54190
5 SP
Prof. Dr. Malte Brinkmann
Raum 235, Geschwister-Scholl-Str. 7 (Forschungswerkstatt für Bildungsreform)