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Humboldt-Universität zu Berlin - Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät - Abteilung Wirtschaftspädagogik

Qualitätsentwicklung in der universitären Lehrerbildung an der Humboldt-Universität zu Berlin

Mit der Einführung der gestuften universitären Lehrerbildung im Wintersemester 2003/04 in den Berliner Universitäten ist der Anspruch einer grundlegenden Umorientierung verknüpft – hin zu

  • einer stärker kompetenzorientierten Lehre,
  • einer den aktuellen Erfordernissen angemessenen Balance von pädagogischer Theorie und unterrichtlichem sowie schulischem Handeln,
  • einer besseren Vernetzung mit der zweiten Phase, dem Vorbereitungsdienst etc.

Nicht zuletzt soll diese neue Studienstruktur auch dahin führen, das sog. „Elend der Lehrer­bil­dung“ zu been­den, also überlange Studienzeiten und hohe Drop-Out-Quoten.

Folgt man neueren Vorstellungen von Change- oder In­no­va­tions­management, geht es bei der Implementierung komplexer Ressourcen nicht zuletzt auch darum, konsequent die institu­tio­nell-organisatorischen Ressourcen zu nutzen und gleichzeitig die Studienprogramme so zu ge­stal­ten, dass erfolgreiches Studieren in der Regelstudienzeit gewährleistet ist (6 Semester auf der Bachelorstufe und 4 Semester auf der Masterstufe). Dieses zu erreichen, er­for­dert deutlich mehr als bisher die systematische Zusammenarbeit der Fakultäten sowie die Entwicklung ei­nes fakultätsübergreifenden Mo­dells zur Informations- und Entscheidungsoptimierung. Neben dieser institutionell-organisatorischen Optimierung sowie der Adjustierung der univer­si­tären Unterstützungssysteme stellt die systematische Verbesserung der akademischen Lehre in der universitären Lehrerbildung das entscheidende Charakteristikum für die nachhaltige in­halt­li­che Verbesserung der Studienangebote dar. Entscheidender Ausgangspunkt dieser Bemühun­gen ist der Bologna-Prozess.

Die Entwicklungs­gruppe „Qualitätsmanagement in der Lehrer­bil­dung“ erarbeitet in Kooperation mit dem Vizepräsidenten für Studium und Lehre, Prof. Dr. Dr. h. c. Jens-Uwe Nagel, und der zuständigen Verwaltung ein Konzept, welches Instrumente zur Optimierung von Studienprogrammen und struktureller Studierbarkeit beinhaltet. Dieses wird zu Beginn 2009 in die universitäts­in­ter­ne Diskussion eingeführt.

Ein entscheidender Bereich in der datengestützten Erreichung dieses Ziels ist die kontinuier­li­che Evaluierung von Studienstrukturen, Studienprogrammen und institutionellen Unterstützungs­an­geboten sowie deren Nutzung durch die Studierenden selbst. Vor diesem Hintergrund evaluiert die Arbeitsgruppe „Evaluation der Lehrerbildung“ kontinu­ier­lich das Lehr­amtsstudium an der Humboldt-Universität und stellt die Ergebnisse den Betei­lig­ten sowie der Gemeinsamen Kommission für Lehrerbildung für die Entscheidungsfindung und Entwick­lung von Handlungsempfehlungen zur Verfügung.

Beide Arbeitsgruppen sind am Lehrstuhl für Wirtschaftspädagogik, Institut für Erziehungs­wis­­sen­schaften, Philosophische Fakultät IV, angesiedelt.


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