Geschlechtsspezifische Bildungs- und Berufsentscheidungen
Digitalisierung, Künstliche Intelligenz und Geschlechtergerechtigkeit
Geschlechtergerechtigkeit und Gleichstellung in Hochschule und Wissenschaft
Wissenschaftskommunikation und Vertrauen in Wissenschaft
Kommunikation und soziale Vergleiche
Motivation
Als Sozialpsychologin interessiert mich, wie Geschlechterungleichheiten entstehen und verändert werden können. Besonders spannend finde ich, wie Stereotype, soziale Erwartungen und Kommunikation beeinflussen, wie Menschen sich selbst und andere wahrnehmen, welche Entscheidungen sie treffen und welche Möglichkeiten ihnen offenstehen. Mich beschäftigt dabei vor allem die Frage, wie wir diese Mechanismen besser verstehen und nutzen können, um Stereotype abzubauen und Teilhabe zu fördern.
In meiner Forschung greife ich diese Fragen in unterschiedlichen Kontexten auf und verbinde experimentelle sozialpsychologische Forschung mit anwendungsorientierten Fragestellungen. Aktuell untersuche ich im Projekt digital.gleich.berlin gemeinsam mit Prof. Dr. Elisabeth Mayweg und Prof. Dr. Juliane Siegeris, wie Digitalisierung und Künstliche Intelligenz Geschlechtergerechtigkeit im Hochschulkontext beeinflussen. Im Horizon-Projekt RE-WIRING habe ich mich damit beschäftigt, wie Geschlechterstereotype Bildungs- und Berufsentscheidungen prägen und verändert werden können. Während meiner Promotion an der KU Leuven stand die Rolle von Sprache und sozialen Vergleichen bei der Entstehung und Veränderung von Stereotypen im Mittelpunkt. Ergänzend beschäftige ich mich mit der Frage, wie Wissenschaftskommunikation Vertrauen schaffen und wissenschaftliches Wissen für unterschiedliche Zielgruppen zugänglich machen kann.
Mein Ziel ist es, wissenschaftliche Erkenntnisse nicht nur zum besseren Verständnis von Ungleichheiten zu nutzen, sondern auch dazu beizutragen, Gleichstellung und Teilhabe zu fördern.