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Humboldt-Universität zu Berlin - Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät - Abteilung Hochschulforschung

Projektskizze

 

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Das Forschungsvorhaben umfasst neben der Auswertung der amtlichen Hochschulstatistik (1) zwei zentrale Teiluntersuchungen: eine qualitative Interview-studie (2) und die Auswertung der Daten der Studierendenkohorte des Nationalen Bildungspanels (NEPS) (3).

Für die qualitative Untersuchung werden mit Hilfe von leitfadengestützten Interviews rund 50 nicht-traditionelle Studierende an verschiedenen Hochschulstandorten zu vier Erhebungszeitpunkten – unmittelbar nach dem Studienbeginn (Interview 1), etwa in der Mitte des Studiums (Interview 2), in der Endphase des Bachelorstudiums (Interview 3) und nach dem Übergang aus dem Bachelorstudium (Interview 4) – befragt. Ergänzend wurden 2016 Gruppendiskussionen zu Studienerfolgsbedingungen und Herausfor-derungen durchgeführt.

Im NEPS wird eine repräsentative Stichprobe von Studienanfängerinnen und -anfängern seit ihrem Studienbeginn im Wintersemester 2010/11 befragt (Aschinger et al. 2011). Der NEPS-Datensatz hat drei wesentliche Stärken für die hier verfolgte Fragestellung. Erstens befindet sich eine größere Gruppe nicht-traditioneller Studierender unter den Befragten. Diese können zweitens mit anderen Gruppen von Studierenden, verglichen werden (Abiturientinnen und Abiturienten des Ersten oder Zweiten Bildungswegs), die sich nach der Art der Hochschulzugangsberechtigung (HZB) und der beruflichen Vorbildung unterscheiden. Drittens ist das NEPS als Panelstudie angelegt: Die Studierenden werden in regelmäßigen zeitlichen Abständen befragt, sodass wesentliche Veränderungen im Lebens- und Studienverlauf sichtbar werden.

Die Untersuchung soll einen Beitrag dazu leisten, empirisches Wissen über die Gruppe der nicht-traditionellen Studierenden zu generieren und auf dieser Grundlage die Studienbedingungen von beruflich qualifizierten Studierenden ohne Abitur zu optimieren.