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Humboldt-Universität zu Berlin - Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät - Hochschulforschung / Hochschulbildung

Abschlussarbeiten

Informationen zum Schreiben einer Abschlussarbeit (Bachelor oder Master) im Arbeitsbereich Hochschulforschung / Hochschulbildung

 

Liebe Studierende,

wir freuen uns, dass Sie Ihre Abschlussarbeit in unserem Arbeitsbereich schreiben möchten. Die Abschlussarbeit ist ein großes Projekt, das Sie in Eigenverantwortung durchführen. Wir möchten Ihnen einen Überblick darüber geben, was nicht nur während, sondern auch vor und nach dem Schreiben der Abschlussarbeit ansteht, um Ihnen die Orientierung und Strukturierung zu erleichtern. Entsprechend haben wir ein paar Hinweise und Tipps für Sie zusammengestellt:

Der Erstkontakt erfolgt per Email. Um eine gute Grundlage für einen ersten Beratungstermin zu schaffen, schicken Sie uns bitte Ihre Ideen zum Thema der Arbeit (möglichst konkret und mit Bezug zu den Forschungs- und Lehrschwerpunkten unseres Arbeitsbereichs), einen Zeitplan bzw. Ihren geplanten Abgabezeitpunkt und Ihren Vorschlag für eine:n Zweitprüfer:in.

Nach dem ersten Gespräch, in dem wir uns auch über Ihre und unsere Erfahrungen und Erwartungen austauschen, fertigen Sie ein Exposé (ca. 1-2 Seiten) an. Mithilfe des Exposés präzisieren Sie Ihr Forschungsvorhaben und entwickeln einen roten Faden. Sie sollten u.a. auf Ihre Forschungsfrage, die theoretische Verortung und ggf. die empirische Vorgehensweise (inkl. Forschungsdesign, Stichprobe, Methodik) eingehen. Hier finden Sie Hinweise zur Formulierung einer Forschungsfrage. Außerdem bietet das Seminar „Fit für die Abschlussarbeit“  (angeboten von Prof. Dr. Elisabeth Mayweg, Dr. Ole Engel oder Dr. Denise Wilde) einen geeigneten Rahmen, um das Exposé zu verfassen.

Nach der Einreichung des Exposés findet ein Feedbackgespräch statt, bei dem das Konzept der Arbeit besprochen und ggf. weiter angepasst und ausgebaut wird. Auf dieser Grundlage erfolgen dann die selbstständige Planung und Durchführung der Abschlussarbeit.

Wenn sich während dieser Phase und/oder im Schreibprozess Fragen zur Abschlussarbeit an die Betreuenden ergeben, sollten diese zunächst schriftlich ausformuliert und die bisher unternommenen Lösungsvorschläge und Vorgehensweisen dargestellt werden. Falls es dann noch notwendig ist, kann dann auf dieser Grundlage ein Termin für ein weiteres Beratungsgespräch vereinbart werden.

Hinsichtlich formaler Standards sind bei Abschlussarbeiten grundsätzlich alle gängigen Schreib- und Zitationssysteme zugelassen, insoweit sie konsistent eingehalten werden und der Rückverfolgung sämtlicher Quellen und Literaturangaben dienlich sind (z.B. Chicago Manual of Style oder Guidelines der American Psychological Association (APA). Weiterhin empfehlen wir eine gendergerechte Schreibweise. Für weitere formale Standards können Sie sich an existierenden Leitfäden, etwa des Instituts für Rehabilitationswissenschaften oder des Instituts für Sozialwissenschaften, orientieren.

 

 

Übersicht über aktuelle und abgeschlossene Abschlussprojekte (Auswahl)

  • Digitale Kompetenzeinschätzung von Lehrkräften und Individualisierung im Unterricht durch digitale Medien (Elisabeth Mayweg)
  • Professionelle Lernnetzwerke von Lehrkräften in Deutschland. Informelle Weiterbildung durch soziale Medien (Elisabeth Mayweg)
  • Wie informieren sich angehende Lehrkräfte im Internet? Eine Analyse der Auswahl von Webinhalten im Umgang mit professionsbezogenen Fragestellungen (Elisabeth Mayweg)
  • Selbstkontrolle im Umgang mit digitalen Medien als Komponente von Medienkompetenz (Elisabeth Mayweg)
  • Kooperatives Lernen in Theorie und Praxis. Eine qualitative Lehrkräftebefragung zur Anwendung kooperativer Unterrichtsmethoden (Elisabeth Mayweg)
  • Wie kann der Einsatz kooperativer Lernformen an weiterführenden Schulen in Berlin gefördert werden. Ein Einblick in die erfolgreiche Praxis anhand qualitativer Experteninterviews (Elisabeth Mayweg)
  • Auswirkungen außercurricularer Projekte auf die interkulturelle Kompetenz von Schülerinnen und Schülern. Eine qualitative Analyse am Beispiel der drei Projekte „Dialogue and Argumentation for Cultural Literacy Learning in Schools“, „Dialog macht Schule“ und „meet2respect“ (Elisabeth Mayweg und Ole Engel)
  • Vergleich von Theorien ökonomischer und kultureller Reproduktion nach Bowles/Gintis und Bourdieu (Julian Hamann)
  • Noten im deutschen Bildungssystem aus systemtheoretischer Perspektive (Julian Hamann)
  • Abschied von Humboldts Bildungsideal? Eine Analyse politischer Entscheidungen des Bologna-Prozesses mittels Bourdieuscher Feldtheorie (Julian Hamann)
  • Geben Vornamen Rückschluss auf die soziale Herkunft? Soziale Reproduktion durch Geschmack und Lebensstil (Julian Hamann)
  • Wo die Liebe hinfällt: Die Partnerwahl von Akademikerinnen vor dem Hintergrund der Bildungsexpansion (Julian Hamann)

 

Weiterführende Informationen sowie Hinweise und Empfehlungen zum Schreiben der Abschlussarbeit finden sie hier.