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Humboldt-Universität zu Berlin - Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät - Lehrbereich Historische Bildungsforschung

Forschung

Dissertationsprojekt

Bildung und Kultur in der Anthropologie Michael Landmanns. Systematische Überlegungen zur Philosophie der Menschwerdung

Die Dissertation verfolgt das Ziel, das bildungsphilosophische Potenzial der Kulturanthropologie Michael Landmanns (1913-84) aus drei Perspektiven systematisch zu entfalten. Auf diese Weise soll zugleich ein Überblick über das Gesamtwerk des eher unbekannten, jüdisch-schweizerischen Philosophen aus drei unterschiedenen Schaffensphasen (einer erkenntnisphänomenologisch-ethischen, einer dezidiert kulturanthropologischen, einer vernunft- und kulturkritischen) geboten werden. Seine zentrale These vom Menschen als »Schöpfer und Geschöpf der Kultur« wird über sechs Kernbegriffe seines Denkens erläutert und schließlich für einen Begriff von Bildung fruchtbar gemacht, der bei Landmann selbst unter anderem durch seinen kulturphilosophischen Fokus auf dem ‚objektiven Geist‘ implizit bleibt. Der allgemeine Rahmen wie auch die immanente Spannung dieses Bildungsbegriffs liegt in der produktiven Vermittlung von ‚Pluralität und Antinomie‘, über die auch die Anschlussfähigkeit der Schriften Landmanns für Probleme und Herausforderungen der Gegenwart aufgezeigt werden soll.

Forschungsinteressen

  • Philosophische Anthropologie und Bildungsphilosophie
  • Michael Landmann (Leben und Werk)
  • Wissenssoziologie, Begriffsgeschichte
  • Theorien der Entfremdung
  • Simmel, Buber, N. Hartmann, Bollnow
  • Philosophie und Judentum