Humboldt-Universität zu Berlin - Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät - Erziehungswissenschaft mit den Schwerpunkten Gender und Diversität

Politische Bildung durch Begegnung? Workshop zu Möglichkeiten und Grenzen von Begegnungspädagogik im Kontext antisemitismuskritischer Bildung.02.06.2026

Politische Konflikte, Gewalt und Diskriminierung stellen eine Herausforderung für Schulen und andere pädagogische Einrichtungen dar. Ihnen ist durch pädagogische Prävention und Intervention ebenso zu begegnen wie durch sachliche Aufklärung bspw. im Politik-, Geschichts-, Sach- oder Ethikunterricht. Schulen und andere pädagogische Einrichtungen greifen in diesem Kontext häufig auf externe Bildungsangebote zurück. Dazu gehören auch solche der Begegnungspädagogik.

In dem Workshop möchten wir am Beispiel antisemitismuskritischer Bildung den Möglichkeiten und Grenzen solcher Formate nachgehen. Gemeinsam mit dem Begegnungs-Projekt „Meet a Jew“ und Ruth Fischer von „Bildung im Widerspruch“ lernen wir das Konzept Begegnungspädagogik kennen und diskutieren seine pädagogische und politische Relevanz.

Insbesondere soll es darum gehen, inwiefern Begegnungspädagogik Teil einer antisemitismuskritischen Bildung an Schulen und weiteren Bildungseinrichtungen sein kann.

Ziel ist hierbei zweierlei: Wir wollen angehende pädagogische Fachkräfte darin unterstützen, Antisemitismus zu einem Gegenstand von politischer Bildung zu machen und zugleich eine bekannte Methode kritisch reflektieren. Beides ist verortet in der professionellen Verantwortung von Lehrkräften und Pädagog:innen für Heranwachsende und deren Integration in eine demokratische Öffentlichkeit.

Bitte tragen Sie hier Ihre Intitution ein.
Bitte tragen Sie hier eine der folgenden Rollen ein, da wir Plätze nach Kontingenten vergeben: Lehrende:r an einer Universität / Lehrer:in / Student:in / andere pädagogische Fachkraft