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Humboldt-Universität zu Berlin - Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät - Abteilung Erwachsenenbildung/ Weiterbildung

 

M.A. Maria Stimm                                     

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

 

Humboldt Universität zu Berlin
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät
Institut für Erziehungswissenschaften
Abteilung Erwachsenenbildung/Weiterbildung
Unter den Linden 6
10099 Berlin

 

Telefon: +49 (030) 2093-4139
E-Mail:  maria.stimm@hu-berlin.de

Büroanschrift: Geschwister-Scholl-Straße 7, Raum 403, 10117 Berlin

 

Sprechzeiten (Bitte dem Link folgen)

 

 

Vita                                                                                                           ▲

2008 Bachelor of Arts der Erziehungswissenschaft mit Schwerpunkt Weiterbildung/ Lebensbegleitendes Lernen/ Berufsbildung und Spanisch (Humboldt-Universität zu Berlin),

2011 Master of Arts der Erziehungswissenschaft mit Schwerpunkt Weiterbildung/ Lebensbegleitendes Lernen/ Berufsbildung (Humboldt-Universität zu Berlin),

2008-2011 Studentische Mitarbeiterin an der Humboldt-Universität zu Berlin/ Philosophische Fakultät IV/ Abteilung Erwachsenenbildung/ Weiterbildung bei Prof. Dr. W. Gieseke und Prof. Dr. Ortfried Schäffter

2011-2014 Promotionsstipendiatin der Universität Rostock/ Interdisziplinäre Fakultät/ Department Wissen-Kultur-Transformation

2012 Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Verbundprojekt „Lernen vor Ort“ zum Thema „Referenzmodell für die Koordination von bildungsbereichs- und trägerübergreifender Bildungsberatung im Rahmen eines Bildungsmanagements auf kommunaler Ebene“ an der Humboldt-Universität zu Berlin/ Philosophische Fakultät IV/ Abteilung Erwachsenenbildung/ Weiterbildung bei Prof. Dr. Wiltrud Gieseke

Seit 2013 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl Erwachsenen-/ Weiterbildung an der Humboldt-Universität zu Berlin/ Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät bei Prof. Dr. Aiga von Hippel (Lehre, Lehrplanung, Projektakquise, wissenschaftliche Betreuung des Weiterbildungsprogramm-Archivs Berlin/Brandenburg)

Die Lehrveranstaltung "Einführung in die Erwachsenenbildung/Weiterbildung und das Lebenslange Lernen", durchgeführt von Maria Stimm im Wintersemester 2014/2015 wurde mit Unterstützung der Studierenden des Masterstudiengangs Erwachsenenbildung/Lebenslanges Lernen mit dem zweiten Platz des Fakultätspreises für gute Lehre prämiert.

Seit 2016 Lehrbeauftragte im Arbeitsbereich Erwachsenenbildung/Weiterbildung an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg / Institut für Pädagogik

 

Forschungsschwerpunkte                                                                          ▲

  • Lehr-Lernkulturforschung
  • AdressatInnen-, Teilnehmenden- und Zielgruppenforschung
  • Beratungsforschung
  • Wissenschaftskommunikation

 

Mitgliedschaften und Gremien                                                                   ▲

Deutsche Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE): Sektion Erwachsenenbildung und Sektion Allgemeine Erziehungswissenschaft/ Kommission Wissenschaftsforschung; European Society for Research on the Education of Adults (ESREA); Expert/inn/engruppe Programmforschung, Deutsches Institut für Erwachsenenbildung (DIE) - Leibniz Zentrum für Lebenslanges Lernen

Kommission des Akademischen Senats der Humboldt-Universität zu Berlin: Kommission zur Frauenförderung / Vertreterin der Akademischen Mitarbeiter_innen

 

Forschungsprojekte                                                                                  ▲

ab 07/2015 gemeinsame Leitung mit Aiga von Hippel und Iva Georgieva des Projektes „Erfassung, Erschließung und Bereitstellung von Forschungsprimärdaten im Kontext des Weiterbildungsprogramm-Archivs – Erarbeitung und Erprobung einer Pilotlösung für die langfristige digitale Archivierung von webbasierten Weiterbildungsprogrammen und Profilen von Weiterbildungseinrichtungen (ForPrim-WBArch-E)“ (Förderprogramm 2015/2016 für digitale Medien in Forschung, Lehre und Studium; Ausschreibung der Medienkommission des Akademischen Senats der Humboldt-Universität zu Berlin)
2012 Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Verbundprojekt „Lernen vor Ort“ zum Thema „Referenzmodell für die Koordination von bildungsbereichs- und trägerübergreifender Bildungsberatung im Rahmen eines Bildungsmanagements auf kommunaler Ebene“ (Prof. Dr. Wiltrud Gieseke)
2010 - 2015 Mitarbeit im Forschungsprojekt „Bildungsberatungspraktiken – Grundlagen für die Entscheidungsfindung von Subjekten“ (Prof. Dr. Wiltrud Gieseke)

 

Dissertationsprojekt                                                                                  ▲

Wissenschaft in zehn Minuten. Eine ethnografische Betrachtung pädagogischer Lernanlässe zwischen Event und Wissen.

(Betreuung: Prof. Dr. Wolfgang Nieke/ Universität Rostock und Prof. Dr. Steffi Robak/ Leibniz Universität Hannover)

Unterschiedliche Formate der Wissenschaftskommunikation sind hinreichend bekannt: Lange Nacht der Wissenschaften, Kinder-Universität oder Science Soap. Der Science Slam ist ein Veranstaltungsformat der Wissenschaftskommunikation, welches Wissenschaftler_innen dazu auffordert, eigene Forschungsergebnisse in zehn Minuten auf der Bühne zu präsentieren und sich dabei der direkten Meinungsrückmeldung des Publikums, welches nicht zwingend einen Bezug zum Forschungsgebiet hat, zu stellen.

Der explizite Anspruch des Science Slams, Wissenschaften aus zugeschriebenen Kontexten und Räumen heraus zu verlagern, ohne dabei die aufgestellten Prämissen Verständlichkeit und Unterhaltsamkeit aus dem Blick zu verlieren, machen den Wandel der Wissenschaftskommunikation an diesem Veranstaltungsformat nachvollziehbar. Wissenschaftler_innen sind selbst nicht mehr nur Erzeuger_innen von wissenschaftlichem Wissen, sondern übernehmen auch die Aufgabe der Vermittlung. Sie verändern ihr wissenschaftliches Wissen dabei zielgruppenspezifisch.

Aus einer erwachsenenpädagogischen Forschungsperspektive wird der Science Slam als Impulsgeber für individuelle Bildungsprozesse, als Lernkultur eingeordnet. Dabei ist die Differenz zwischen den unterschiedlichen Wissensstrukturen, den wissenschaftlichen Wissensstrukturen und den alltäglichen Wissensstrukturen, im Veranstaltungsformat zu beachten. Die Wissensstrukturen unterliegen unterschiedlichen Aneignungsweisen und erfordern daher zielgruppenspezifisch, didaktisch aufbereitete Vermittlungspraktiken. Hier sind Transformationsprozesse von den Wissenschaftler_innen gefordert, indem sie ihr Wissen durch Figuren der Überführung aufbereiten.

Die theoretische Grundannahme des Anschlusslernens ermöglicht daneben die Beschreibung von Transformationsprozessen zwischen den Wissensstrukturen. Die konstitutive Bedingung dafür ist ein empirisch identifizierbarer Strukturbruch zwischen den Wissensstrukturen. Bedacht werden muss jedoch, dass unterschiedliche Formen des Strukturbruchs zwischen den Wissensstrukturen auftreten können. Die Strukturbrüche kennzeichnen daher als Kontaktflächen Figuren der Überführung im Sinne von Transformationsprozessen zwischen den Wissensstrukturen.

Zentraler Ankerpunkt des Dissertationsprojektes ist somit die Hinterfragung der Transformationsprozesse von Wissen anhand der empirischen Untersuchung des Science Slams. Auf Basis der Annahmen zur „dichten Beschreibung“ (Geertz 2001) wird der Science Slam in einer Perspektivenverschränkung analysiert. Das heißt, dass alle beteiligten Akteure in die Datenerhebung durch Interviews miteinbezogen werden. Vervollständigt werden diese Perspektiven durch Videomitschnitte der jeweiligen Slams.

Erst durch die Einbeziehung aller am Prozess beteiligten Akteure wird das inhärente Konstrukt der Lernkultur (auch als „Dazwischen“ bezeichnet) (vgl. Gieseke 2007) fassbar, welches sich über Beziehungskonstellationen und ihre Wechselwirkungen ausbildet. Im Rahmen einer professionsrelevanten Übersetzungsfunktion für den erwachsenenpädagogischen Lehr-Lernkontext werden somit Aussagen zu didaktisch aufbereiteten, zielgruppenspezifischen wissenschaftlichen Vermittlungspraktiken und zu individuellen Bildungsprozessen im Rahmen von Transformationsprozessen möglich.

 

Vorträge                                                                                                   ▲

Stimm, Maria (2016): Praktiken in der Berufsberatung – Gestaltung von Entscheidungsprozessen in beruflichen Übergängen. Vortrag auf der Jahrestagung der Sektion Erwachsenenbildung der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaften "Generation - Biografie - Lebenslauf" (Eberhard Karls Universität Tübingen)

 

Robak, Steffi; Enoch, Clinton; Stimm, Maria; Asche, Eike; Lorenz, Lisa Marie (2015): Heute schon gelernt? Bildungsforschung von Seminar bis Science Slam. Vortrag bei Herrenhausen Late (VW Stiftung)

 

Stimm, Maria (2015): Vermittlungspraktiken im Science Slam. Herausforderungen durch Raumbetrachtungsebenen. Vortrag auf der Nachwuchstagung des Interdisziplinären Zentrums für Bildungsforschung "Berliner und Brandenburger Beiträge zur Bildungsforschung (BBB)" (Humboldt-Universität zu Berlin)

 

Stimm, Maria (2015): Lernkulturaspekte im Science Slam. Konzeptualisierung einer mehrperspektivischen Untersuchung anhand von Zwischenergebnissen. Vortrag auf der Jahrestagung der Sektion Erwachsenenbildung der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaften "Differente Lernkulturen - regional, national, transnational" (Leibniz Universität Hannover)

 

Stimm, Maria (2015): Verständnis und Bedeutung von Räumen in der Hochschuldidaktik - Betrachtung anhand der Wissenschaftskommunikation. Disqspace auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Hochschuldidaktik »Hochschuldidaktik im Dialog – Tag(ung) des Lernens und Lehrens« (Universität Paderborn)

 

Stimm, Maria (2014): Science Slam as a Transformative Learning Space – A Recent Field of Research. Vortrag auf der International Transformative Learning Conference XI »Spaces of Transformation and Transformation of Space« (Columbia University)

 

Stimm, Maria (2014): Ortsraum. Gefühlsraum? Sozialraum! Raumbetrachtungsebenen als Brückenschlag hin zu Bildungsimpulsen. Vortrag auf der Nachwuchsforscher_innentagung »Sozialräumliche Forschungsperspektiven« (Otto von Guericke Universität Magdeburg)

 

Stimm, Maria (2014): Entwicklung eines transparenten und inhaltsorientierten Bewertungskonzeptes für die Modulabschlussprüfung. Poster-Präsentation im Rahmen des Best Practice Forums (Berliner Zentrum für Hochschullehre)

 

Stimm, Maria (2013): Wissenschaft in zehn Minuten. Eine ethnografische Erkundung pädagogischer Lernanlässe zwischen Event und Wissen. Vortrag im Rahmen der „AG Weiterbildungsforschung“ der Sektion Erwachsenenbildung (DGfE)

 

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