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Humboldt-Universität zu Berlin - Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät - Allgemeine Erziehungswissenschaft

Lehre im Wintersemester 2013/14

Nachfolgend finden Sie eine Auflistung aller Lehrveranstaltungen der Abteilung - Anmeldungen erfolgen über AGNES

 

 

 

Bachelor Erziehungswissenschaften


 

Bachelor Erziehungswissenschaften - Modul 1

Grundbegriffe und Theorien pädagogischen Denkens und Handelns

Die Vorlesung gibt einen Überblick über Theorien und Methoden der Erziehungswissenschaft. Zunächst werden historische und zeitgenössische Theorien und Modelle von Bildung, Lernen, Erziehung und Sozialisation vorgestellt und diese in Hinblick auf ihre Wirksamkeit für pädagogisches Handeln und Denken befragt. Es folgt ein Überblick über Hauptströmungen der Erziehungswissenschaft, der zugleich über wichtige erziehungswissenschaftliche Methoden, insbes. qualitative Methoden informiert. Die theoretischen Perspektiven pädagogischen Denkens und Forschens werden an Beispielen aus der pädagogischen Praxis verdeutlicht.

Vorlesung
2 SWS
Dozent:
Mo, 10-12
Veranstaltungsnummer 54102
2 SP
Prof. Dr. Malte Brinkmann
Raum 1115, Unter den Linden 6

 

Bildung, Erziehung, Lernen

Aufbauend auf die Vorlesung im Modul 1 sollen im Seminar verschiedene Dimensionen der Begriffe Bildung, Erziehung und Lernen erarbeitet werden und so die historische Bedeutung, die damit einhergehenden anthropologischen Fragestellungen und der Stellenwert dieser Begriffe innerhalb der Disziplin ermittelt werden. Das Seminar ist als Lektüreseminar ausgerichtet, d.h. es werden Auszüge aus Klassikern und Sekundärliteratur verwendet. Neben den inhaltlichen Komponenten sollen im Seminar auch Arbeitsweisen (Textlektüre, Erarbeitung spezifischer Fragestellungen etc.) vermittelt werden.

Seminar
2 SWS
Dozent:
Mo, 16-18
Di, 14-16
Di, 16-18
Mi, 14-16
Veranstaltungsnummer 54103
4 SP
Severin Rödel, Patrick Ressler
Invalidenstr. 110 (I 110), Raum 400
Invalidenstr. 110 (I 110), Raum 400
Dorotheenstr. 24 (DOR 24), Raum 1.205
Invalidenstr. 110 (I 110), Raum 400

 

Übung: Grundbegriffe und Theorien pädagogischen Denkens und Handelns

Übung
2 SWS
Dozent:

Di, 10-12
Di, 12-14
Di, 14-16

Mi, 10-12
Mi, 12-14

Do, 12-14

Anmerkung:
Veranstaltungsnummer 54105
3 SP
Lea Badofsky

Invalidenstr. 110 (I 110), Raum 229
I 110, Raum 102
I 110, Raum 293

I 110, Raum 117
I 110, Raum 102

I 110, Raum 400

Die Übungen beginnen nach der ersten Vorlesung.

 

Bachelor Erziehungswissenschaften - Modul 8

Grundfragen moderner Bildungssysteme im internationalen Vergleich

Ausgehend von der innergesellschaftlichen Expansion und Systembildung in der Geschichte des deutschen Schulwesens wenden wir uns Theorien über Bildung und Gesellschaft und deren Verhältnis zueinander zu. Darauf aufbauend diskutieren wir Grundfragen moderner Bildungssysteme und ziehen entlang exemplarischer Studien Vergleiche zu Bildungssystemen anderer Länder.

Hauptseminar
2 SWS
Dozent:
Mi, 10-12
 
Veranstaltungsnummer 54108
5 SP
Anne Breuer
Geschwister-Scholl-Str. 7 (GS 7), Raum 124

 

Theorie und Empirie des Lernens und Erziehens

Dieses Seminar gliedert sich in zwei Teile, einen theoretisch-systematischen und einen empirisch-praktischen Teil. Im ersten Teil werden ausgewählte Theorien der Bildung, des Lernens und der Erziehung vorgestellt und analysiert. Im zweiten Teil werden nach einer Einführung in die qualitative pädagogische Sozialforschung und videographische Analysen an ausgewählten Beispielen aus der pädagogischen Praxis zunächst gemeinsam und dann in Gruppen vorgenommen. Dabei sollen die pädagogischen Theorien und empirisches Material überprüft, interpretiert und analysiert werden. Zur Verwendung soll eine Videotranskriptionssoftware kommen, die es erlaubt, Videoanalysen zu dokumentieren, zu systematisieren und gegebenenfalls zu typisieren.

Hauptseminar
2 SWS
Dozent:
Do, 14-16
 
Veranstaltungsnummer 54109
5 SP
Prof. Dr. Malte Brinkmann
Geschwister-Scholl-Str. 7 (GS 7), Raum 124
 
 

Master Erziehungswissenschaften


 

Master Erziehungswissenschaften - Modul 1

Wissenschaftstheorie: Grundlagen, Methodologien und Methoden

Wie wird wissenschaftliches Wissen gewonnen, wie wird es begründbar und verwendbar, was sind Methoden wissenschaftlicher Erkenntnis, was sind ihre Leistungen und ihre Grenzen? Mit diesen und anderen Fragen beschäftigt sich Wissenschaftstheorie. In der Veranstaltung werden einige zentrale Grundlagen der Wissenschaftstheorie erarbeitet und ein kurzer geschichtlicher Überblick über ihre Entstehung aus der Philosophie gegeben. Im Zentrum stehen anschließend die erkenntniserzeugenden Verfahren der Deduktion, Induktion und Abduktion, ihre grundlagentheoretischen Positionen und schließlich verschiedene methodologische Forschungsansätze und methodische Verfahren, mit denen wissenschaftlich geltende Aussagen gewonnen werden sollen. Dabei wird an wenigen (qualitativen) Methoden praktisch nachvollvollzogen, wie durch sie Erkenntnis generiert wird.

Die Veranstaltung gliedert sich in zwei Teile: Einen Lektüreteil, in dem Grundlagen und Positionen der Wissenschaftstheorie erarbeitet werden, und einen Anwendungsteil, in dem praktisch nach Maßgabe verschiedener Forschungsmethoden an unterschiedlichem Datenmaterial gearbeitet wird.

Hauptseminar
2 SWS
Dozent:
D0, 14-18 (14-tägig)
Veranstaltungsnummer 54110
5 SP
Dr. Kathrin Berdelmann
Geschwister-Scholl-Str. 7 (GS 7), Raum 235
 
 

Wissenschaftstheorie und Pädagogik – Vom Positivismusstreit zur Grundlagenkrise

Wer heute nach der Konstitution (d.h. der Verfasstheit) der Erziehungswissenschaft als einer akademischen Disziplin fragt, also wissen möchte, wie die Grundlagen beschaffen sind, die eine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Phänomenen wie Erziehung, Unterricht oder Bildung ermöglichen, wird mit einer Vielzahl an begrifflichen und methodischen Zugängen konfrontiert, die nicht nur die Orientierung erschweren, sondern die Hoffnung auf eine wohlgeordnete und systematisch einheitliche Verfassung der Disziplin sukzessive zu ent-täuschen drohen: Wer Erziehungswissenschaft als human- und sozialwissenschaftliches Fach begreift, muss sich nicht nur damit auseinandersetzen, die Methoden- und damit: Perspektivenbedingtheit ihres Gegenstandsbereiches anzuerkennen, sondern sich auch darauf einlassen, dass Erziehungswissenschaft als Disziplin nicht oder eben nur bedingt axiomatisierbar ist: In Umkehrung zu einem vermeintlich gesicherten Selbstbild mancher Naturwissenschaften, hat es die Erziehungswissenschaft weniger mit hard facts, als vielmehr mit soft facts und hard problems zu tun (vgl. von Foerster 1993, S. 161).[1] Daraus resultiert auch ein perennierender Selbstverständigungsprozess der Erziehungswissenschaft über ihre leitenden Begriffe, Kategorien und Methoden, der anhand zweier paradigmatischer philosophischer Debatten des 20. Jahrhunderts näher konturiert werden kann: Einerseits lässt sich – beispielsweise – die gegenwärtig für die Erziehungs- bzw. Bildungswissenschaft zentrale Debatte zwischen Bildungstheorie und Bildungsforschung nur angemessen verstehen, wenn man die Bedeutsamkeit des soziologischen Positivismusstreits der ausgehenden 1960er Jahre auch und gerade für erziehungswissenschaftliche Fragehorizonte (wieder-)erschließt, andererseits birgt auch die innerhalb der wissenschaftlichen Pädagogik wenig rezipierte erkenntnistheoretische Grundlagenkrise aus dem philosophischen Diskurs der 1980er Jahre zentrale Einsichten für das Verständnis von begrifflich-kategorialen und methodologischen Herausforderungen, die unser Fach als akademische Disziplin nach wie vor zu gewärtigen hat. Beiden Auseinandersetzungen, dem Positivismusstreit und auch der Grundlagenkrise, wird im Zuge dieses wissenschaftstheoretisch-propädeutischen Lektüreseminars nachgegangen, um eine reflektierte Sensibilität für den Zusammenhang von wissenschaftstheoretischen und disziplinpolitischen Aspekten zu entwickeln.

Der gemeinsamen Diskussion der Basistexte im Plenum wird möglichst viel Raum gegeben, Leselust und Argumentationsfreude werden daher ausdrücklich begrüßt!

[1] Foerster, Heinz von (1993) [1985]: Kompetenz und Verantwortung. In: Ders. (1993): KybernEthik. – Berlin, S. 161-173.

Hauptseminar
2 SWS
Dozent:
Mi, 10-14 (14-tägig)
Veranstaltungsnummer 54111
5 SP
Dr. Richard Kubac
Invalidenstr. 110 (I 110), Raum 217

 

Master Erziehungswissenschaften - Modul 3

Ästhetik und Wahrnehmung - pädagogisch-praktische, theoretische und empirische Herangehensweisen

Was ist gemeint, wenn von „Ästhetik“ oder „ästhetisch“ die Rede ist? Mit welchem Begriff der Wahrnehmung sind die Definitionen jeweils verknüpft? Die in pädagogischer, kunsttheoretischer und philosophischer Literatur auf diese Fragen gegebenen Antworten haben eine lange Geschichte, die im Seminar schlaglichtartig nachgezeichnet werden soll.
Im Feld der Pädagogik, so soll im Seminar deutlich werden, spielt die Frage nicht nur darum eine Rolle, weil das Schulfach „Bildende Kunst” mit „ästhetischer Bildung” konnotiert ist. Sie ist auch darum wichtig, weil Unterrichtsmaterialien, Schulräume und deren Ausstattung und selbst die Unterrichtsformen eine ästhetische Dimension haben. Das gilt nicht zuletzt auch für Visualisierungstechniken in der Sozialforschung.

Die Veranstaltung wird in Form eines Kompaktseminars zum Semesterende (Februar) stattfinden.

Hauptseminar
2 SWS
Dozent:
17.02.2014-20.02.2014
Anmerkungen:
Veranstaltungsnummer 54106
5 SP
Dr. Anja Kraus
Dorotheenstr. 24, Raum 1.503
Genauere Informationen zu den LV-Zeiten finden Sie bei AGNES.
 
 

Ästhetische Bildung II

Ausgehend von einer Auseinandersetzung mit "Strategien" wird sich in dem Seminar die Frage stellen, was geschieht, wenn Kunst und Bildung zunehmend zusammen treffen. So haben sich in den letzten Jahren nicht nur viele KunstvermittlerInnen als KünstlerInnen verstanden, auch künstlerische Praxen formulieren sich heute oft als Prozesse der Intervention, der Forschung, der "education" und der Wissensproduktion. In der Fokussierung auf konkrete Strategien treten Gemeinsamkeiten, Unterschiede, Überschneidungen und Widersprüche zwischen künstlerischen und edukativen Ansätzen und Perspektiven zu Tage: Was ist nun genau jeweils mit Strategie gemeint? Welche Prozesse und Methoden kommen dabei jeweils ins Spiel? Was können Kunst und Bildung von einander lernen? Und wo sind die toten Winkel und Widersprüche zwischen den jeweiligen Feldern? Darüber hinaus eröffnet sich mit dem Begriff der Strategie auch eine politische Dimension: Denn aktivistische Strategien in Kunst und Bildung der Moderne haben gemeinsam, dass sie sich – als Teil ihrer Freiheit – gegen die bestehenden Verhältnisse entscheiden und in den Dienst einer Sache stellen konnten. "Im Hinblick auf eine Veränderung der Gesellschaft" ergibt sich also eine weitere Schnittstelle von Kunst und Bildung. Wie kann eine zeitgenössische ästhetische Bildung gedacht werden, der es um eine Sache geht, für die es sich zu entscheiden gilt, ohne bereits vorwegnehmen zu können, was diese genau ist?

Der erste Teil des Seminars ist einer Beschäftigung mit theoretischen Fragen nach Handlungsräumen anhand von Schlüsseltexten gewidmet. Darüber hinaus soll eine Auseinandersetzung mit künstlerischen Arbeiten, zeitgenössischen Bildungsansätzen und aktivistischen Strategien einen Eindruck über die zahlreichen Schnittstellen zwischen Vermittlung, Kunst, Wissensproduktion und Aktivismus geben – gerade dort wo es um Fragen nach gesellschaftlichem Handeln geht.


Das Seminar findet in einem Kunstraum statt (bzw. findet in der NGBK statt, die selbt eine interessante Geschichte der Entwicklung amanzipativer Vermittlungspraxen hat). Anhand von Textlektüren und Auseinandersetzungen mit den Ausstellungen im Kunstraum (konkret würde es sich in der NGBK um den Zwischenraum zwischen den zwei Teilen der Ausstellung LOVE AIDS RIOT SEX. Kunst Aids Aktivismus handeln) werden eigene Strategien und Konzepte entwickelt.

Hauptseminar
2 SWS
Dozent:
07.01.2014-09.01.2014

Anmerkungen:

Veranstaltungsnummer 54104
5 SP
Dr. Nora Sternfeld
Neue Gesellschaft für Bildende Kunst (NGBK), Oranienstr. 25, 10999 Berlin
Genauere Informationen zu den LV-Zeiten finden Sie bei AGNES.

 

 

Lehramtsbezogene Veranstaltungen


 

Grundfragen von Erziehung, Bildung und Schule

Die Vorlesung gibt einen Überblick über historische und zeitgenössische Theorien und Modelle von Bildung, Erziehung und Sozialisation. Ausgehend von den Einsichten der pädagogischen, philosophischen und evolutionären Anthropologie und Verhaltensforschung (menschlicher und nicht-menschlicher Primaten) wird Lernen als individuelles und soziales Phänomen für die pädagogische Praxis bestimmt. Dabei wird auch auf die Geschichte des Schulsystems und die Geschichte der Kindheit eingegangen. Es werden pädagogische Theorien des Lernens in ihrer didaktischen Relevanz vorgestellt und von anderen Modellen abgegrenzt. Ein Ausblick auf historische Bildungsreformen und auf die aktuelle Bildungsreform (nach PISA) aus dem Blickwinkel der Bildungsforschung ergänzt eine Perspektive, die nicht nur die Ziele und Möglichkeiten, sondern auch die Widersprüche und die Grenzen von Erziehung und Bildung befragt.

Vorlesung
2 SWS
Dozent:
Do, 10-12

 
Veranstaltungsnummer 54107
2 SP
Prof. Dr. Malte Brinkmann
UdL 6, Raum 1115 (Kinosaal)

Übung zur Vorlesung: Grundfragen von Erziehung, Bildung und Schule

Übung
2 SWS

Mo, 10-12

Mo, 12-14
Mo, 14-16

Do, 12-14
Do, 12-14

Do, 14-16
Do, 14-16
Do, 16-18
Do, 16-18

Fr, 10-12
Fr, 12-14
Fr, 14-16

Anmerkungen:
Veranstaltungsnummer 54101
3 SP

Invalidenstr. 110 (I 110), Raum 297
(Marcus Wermke)
I 110, Raum 297 (Marcus Wermke)
I 110, Raum 217 (Marcus Wermke)

I 110, Raum 217 (Daniel Przygoda)
Geschwister-Scholl-Str. 7 (GS 7), Raum 117 (Gwen Schlüter)
I 110, Raum 229 (Daniel Przygoda)
GS 7, Raum 117 (Gwen Schlüter)
I 110, Raum 217 (Daniel Przygoda)
GS 7, Raum 117 (Gwen Schlüter)

I 110, Raum 217 (Marcus Wermke)
I 110, Raum 402 (Marcus Wermke)
I 110, Raum 402 (Marcus Wermke)

Die Übungen beginnen nach der ersten Vorlesung.