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Humboldt-Universität zu Berlin - Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät - Allgemeine Erziehungswissenschaft

Sommersemester 2017

Nachfolgend finden Sie eine Auflistung aller Lehrveranstaltungen der Abteilung - Anmeldungen erfolgen über AGNES

 

 

 

Bachelor Erziehungswissenschaften


 

Einführung in die pädagogische Empirie (Teil 2)

Im Mittelpunkt stehen neuere Methoden der erziehungswissenschaftlichen Sozialforschung, insbesondere die Videographie. Diese wird in unterschiedlichen methodischen und theoretischen Paradigmen dargestellt. Danach findet im forschungspraktischen Teil eine Einübung in die Methodologie und Forschungspraxis der Videographie statt mit dem Ziel, dass eine ausgewählte Sequenz mit den im Seminar erarbeiteten theoretischen und methodologischen Zugängen analysiert wird. Dazu kann auch ein webbasiertes Partiturprogramm zur videographischen Analyse verwendet werden. Der Leistungsschein kann in Form einer schriftlichen Ausarbeitung der Videoanalyse erworben werden.

Seminar
2 SWS
4/5 SP
Mo, 10-12
Veranstaltungsnr. 54135
Johannes Türstig
Raum 124, Geschwister-Scholl-Str. 7

 

Einführung in die pädagogische Empirie (Teil 2)

Im Mittelpunkt stehen neuere Methoden der erziehungswissenschaftlichen Sozialforschung, insbesondere die Videographie. Diese wird in unterschiedlichen methodischen und theoretischen Paradigmen dargestellt. Danach findet im forschungspraktischen Teil eine Einübung in die Methodologie und Forschungspraxis der Videographie statt mit dem Ziel, dass eine ausgewählte Sequenz mit den im Seminar erarbeiteten theoretischen und methodologischen Zugängen analysiert wird. Dazu kann auch ein webbasiertes Partiturprogramm zur videographischen Analyse verwendet werden. Der Leistungsschein kann in Form einer schriftlichen Ausarbeitung der Videoanalyse erworben werden.

Seminar
2 SWS
4/5 SP
Mo, 10-12
Veranstaltungsnr. 54147
Dr. Denise Wilde
Raum 1.204, Dorotheen-straße 24
 

 

Einführung in die pädagogische Empirie (Teil 2)

Im Mittelpunkt stehen neuere Methoden der erziehungswissenschaftlichen Sozialforschung, insbesondere die Videographie. Diese wird in unterschiedlichen methodischen und theoretischen Paradigmen dargestellt. Danach findet im forschungspraktischen Teil eine Einübung in die Methodologie und Forschungspraxis der Videographie statt mit dem Ziel, dass eine ausgewählte Sequenz mit den im Seminar erarbeiteten theoretischen und methodologischen Zugängen analysiert wird. Dazu kann auch ein webbasiertes Partiturprogramm zur videographischen Analyse verwendet werden. Der Leistungsschein kann in Form einer schriftlichen Ausarbeitung der Videoanalyse erworben werden.

Seminar
2 SWS
4/5 SP
Mi, 12-14
Veranstaltungsnr. 54146
Dr. Irene Leser
Raum 1.205, Dorotheenstraße 24
 

 

Einführung in die pädagogische Empirie (Teil 2)

Im Mittelpunkt stehen neuere Methoden der erziehungswissenschaftlichen Sozialforschung, insbesondere die Videographie. Diese wird in unterschiedlichen methodischen und theoretischen Paradigmen dargestellt. Danach findet im forschungspraktischen Teil eine Einübung in die Methodologie und Forschungspraxis der Videographie statt mit dem Ziel, dass eine ausgewählte Sequenz mit den im Seminar erarbeiteten theoretischen und methodologischen Zugängen analysiert wird. Dazu kann auch ein webbasiertes Partiturprogramm zur videographischen Analyse verwendet werden. Der Leistungsschein kann in Form einer schriftlichen Ausarbeitung der Videoanalyse erworben werden.

Seminar
2 SWS
4/5 SP
Do, 12-14
Veranstaltungsnr. 54135
Dr. Irene Leser
Raum 400, Invalidenstraße 110
 
 

Das Konzept Lebenslanges Lernen: Perspektiven Allgemeiner Erziehungswissenschaft

Das Konzept des Lebenslangen Lernens (LLL) will das Lernen von Menschen über die gesamte Lebensspanne in den Blick bringen. Mit ihm sollen linear gedachte Bildungs- und Berufswege überwunden bzw. flexibilisiert und strukturelle, institutionelle und organisatorische Rahmungen des Lernens und der Bildung durchbrochen werden. In zahlreichen bildungsthoeretischen Forderungen und pädagogischen Programmen findet das Konzept des LLL eine Verankerung. Was aber das VOrhaben genau beinhaltet und welche individuellen und institutionellen (An-)Forderungen und BEdingungen sich damit an lebenslange Lernprozesse stellen, soll im Seminar thematisiert werden. Das Konzept des LLL wird hier aus allgemeinpädagogischer Perspektive vorgestellt und hinsichtlich seiner Prämissen, Ziele und dem Zusammenhang mit Konzepten Allgemeiner Erziehungswissenschaft kritisch befragt.

Seminar
2 SWS
4/5 SP
Do, 14-16
Veranstaltungsnr. 54175
Sales Rödel
Raum 1.205, Dorotheenstraße 24

 

 

Ressourcen stärken, berufliche Ziele klären, praktische Erfahrungen reflektieren: Übung zum Praktikum

Als Begleitveranstaltung zum Praktikum hat die Übung das Ziel, praktische Erfahrungen zu reflektieren und diese in das Studium einzubinden. Nach Absprache mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern sollen in der Übung außerdem persönliche Ressourcen sowie individuelle berufliche Ziele berücksichtigt und weiterentwickelt werden.

Zu folgenden Fragen wird gemeinsam gearbeitet: Wie wähle ich eine geeignete Praktikumsstelle aus? Wie bewerbe ich mich um eine Praktikumsstelle? Wie finde ich einen Praktikumsplatz im Ausland? Was sind meine Rechte und Pflichten während des Praktikums? Wie beobachte und beschreibe ich Praxiserfahrungen? Wie gehe ich mit den Praxiserfahrungen um und überführe sie in einen Praktikumsbericht (Theorie-Praxis-Reflexion)? Wie kann ich meine Praxiserfahrungen in das weitere Studium integrieren und ggf. für die Bachelor-Arbeit nutzen? Welche beruflichen Möglichkeiten und Perspektiven bieten sich im Anschluss an das Praktikum?

Voraussetzungen zum Besuch der Übung sind die regelmäßige Teilnahme sowie die Bereitschaft, an einer offenen und vertrauensvollen Arbeitsatmosphäre mitzuwirken.

Bitte beachten Sie vor der Anmeldung folgende Informationen zum Praktikum: https://www.erziehungswissenschaften.hu-berlin.de/de/studium/beratung/fachberatung/bama/informationen-zur-studienordnung-2014/ba-ew-9-1-9.2

Übung
2 SWS
2 SP
Di, 14-16
Veranstaltungsnr. 54135
Dr. Denise Wilde
Raum 1.204, Dorotheenstraße 24
 
 
 

Master Erziehungswissenschaften


 

Transformation, Transgression, Transposition. Zum Problem der Wiederholung in Bildung und Lernen

In the last two decades, we have been witnessing a paradigmatic turn in cognitive sciences, social sciences, and the humanities: the so-called embodied cognition (EC). This theory derives from an original and unexpected milieu constituted by phenomenology, complex system theory and contemplative tradition (in particular Buddhism and mindfulness meditation). EC reframes the “body-mind problem” and it offers a new perspective on crucial concepts such as ‘mind’, ‘cognition’, ‘knowledge’, and ‘learning’. Differently from behavioral and computational approaches, the EC reconsiders the importance of subjective experience (first-person perspective) and the role that the lived body (Leib) plays in it. We will look at some main topics, e.g. Leib, Kӧrper, embodied learning, contemplative education – and we will critically discuss the convergence of EC and education as a new area of theoretical, empirical, and applicative research in educational science. In particular, we will see: The background of the embodied theory in education. Maurice Merleau-Ponty and Hubert Dreyfus: phenomenology of perception, body-as-object and body-as-subject, intelligence without representation. How the body shapes the mind. Phenomenological and neurocognitive aspects of the body-mind connection. Educational aspects of body-mind practices (mindfulness meditation, yoga and tai chi): why and how to teach them in educational contexts? What is mindfulness meditation and how does it work in educational contexts? Contemplative Education Programs: A critical analysis. Fitness vs. Wellbeing: from Hedonism to Eudaimonia.

The course will include frontal teaching, interactive discussion, case studies, group’s work, and experiential training.

seminar
2 SWS
5 SP
23.+24.06., 30.06.+01.07. 10-17
Veranstaltungsnr. 54266
Dr. Denis Francesconi
 

 

Transformation, Transgression, Transposition. Zum Problem der Wiederholung in Bildung und Lernen

Umwendung, Umformung und Überschreitung sind prominente Metaphern, mit denen bildende Veränderungen des Habitus, des Selbst oder des Selbstverhältnisses in der Erziehungswissenschaft beschrieben werden. Die Frage nach der bildenden Veränderung (und damit die Frage nach den Möglichkeiten von Kritik und Widerständigkeit) gehört zu den zentralen bildungs-, lern- und sozialtheoretischen Problemen der Erziehungswissenschaft. Modelle der Transformation (Koller), der Transgression (Foucault und Butler) bzw. der Transposition (Mersch) bzw. des Umlernens (Meyer-Drawe) oder der bildenden Erfahrung (Buck und Benner) versuchen bildende Veränderungsprozesse als Umwendung und Umformierung zu fassen. In neueren Modellen im Horizont von Macht und Diskurs ist von Subjektivation bzw. Entsubjektivierung die Rede.

Ausgangspunkt der Vorlesung ist das Problem der Wiederholung, das in Diskurstheorie und Phänomenologie gleichermaßen diskutiert wird. Wiederholungen schleifen einerseits Gewohnheiten, Normen und Normierungen, Wissen und Können ein. Andererseits kann nur in der Abweichung in der Wiederholung etwas Anderes und Neues sichtbar und erfahrbar werden. Unklar bleibt aber allzu oft, wie in der Repetition bzw. Reiteration der Normierungen von Geschlecht, Milieu/Klasse und Kultur und in der Wiederholung des Wissens und Könnens eine bildende Veränderung statthaben kann. Dabei werden im Zuge des body-turn zunehmend Körper und Leib als Medien der Bildung in den Fokus gerückt. Die Vorlesung geht dem Verhältnis von Wiederholung, Körper und Bildung nach und versucht bildungs-, erziehungs- und sozialtheoretische Perspektiven auf aktuelle Fragen nach der bildenden Veränderung, nach Möglichkeiten von Kritik, Widerständigkeit und Transposition zu finden. Dabei werden vor allem wiederholende Lern- und Bildungsprozesse in den Blick genommen und die Frage nach der Wiederholung im Lernen und in der Bildung neu gestellt.

Vorlesung
2 SWS
2 SP
Di, 12-14
Veranstaltungsnr. 54158
Prof. Dr. Malte Brinkmann
Raum 2094, Unter den Linden 6

 

Theoretische und empirische Zugänge zu bildenden Erfahrungen - Anknüpfung(en) an ein Forschungspraktikum und dessen theoretische, empirische und mediale Weiterführung

In diesem Forschungsseminar stehen die Prozesse und Erfahrungen in der Forschungspraxis im Vordergrund: Entwicklung einer Fragestellung, ihre Umsetzung und Operationalisierung, Auswahl eines Designs und einer Methode, Durchführung und Auswertung werden als Stationen thematisiert. Das geschieht am Beispiel eines bereits vorhandenen Forschungsprojektes und eines Forschungspraktikums. Ausgehend von diesen können in Absprache unterschiedliche Perspektiven thematisiert werden: a. Editionsarbeit wissenschaftlicher Texte; b. Erstellung einer Textauswahl als Studienausgabe, c. mediale Kommunikation der Ergebnisse (Blog, Tagung, Wiki), d. forschungspraktischer Bezug zur empirischen Arbeit (Ethnographie, Videographie). Die konkrete Auswahl wird im Seminar gemeinsam getroffen. Das Forschungsprojekt kann damit in gemeinsamer Arbeit weiterentwickelt werden.

Die Arbeitsleistung für die erfolgreiche Teilnahme (5 LP: Hausarbeit oder multimodale Arbeitsleistung(en)) wird im Zusammenhang mit der MAP (2 LP; mündliche Prüfung (20 Minuten)) individuell abgesprochen.

Bitte melden Sie sich bei Interesse via E-Mail an: malte.brinkmann@hu-berlin.de

Seminar
2 SWS
5 SP
Do, 14-16
Veranstaltungsnr. 54157
Prof. Dr. Malte Brinkmann
Raum 235, Geschwister-Scholl-Straße 7

 

Forschungskolloquium Leib und Körper - bildungs- und sozialtheoretische Gedankengänge

Der Leib ist präsent und spürbar – als zur Schau gestellter, öffentlicher, symbolischer, gestalteter und verführter Körper begegnet er uns überall. Er ist Objekt medialer, biotechnischer und kultureller Praktiken – vom Enhancement über well being bis zum sportlichen Training und spiritueller Meditation. Auch in den Sozialwissenschaften hat der Körper im Zuge des body turn Aufmerksamkeit erfahren. Aktuell findet der Leib in den Gender Studies und im Post-Feminismus ebenso Beachtung wie in den Kognitionswissenschaften und in der Medizin. In der Philosophie finden sich von Platon über das Christentum und vor allem von Descartes und Kant an Körperbilder, die von einer Unterwerfung des Leibes unter die Vernunft ausgehen. In der Neuzeit folgt der Geometrisierung der Natur bei Descartes die Instrumentalisierung des Leibes in Wissenschaft und Kultur. In der Pädagogik findet die Indienstnahme des Leibes in vielfältigen Theorien, Praktiken und Institutionen statt. Sie manifestiert sich in der Leibvergessenheit der Pädagogik und bedeutete lange die Marginalisierung, Disziplinierung und Normalisierung des Leibes. Im Unterschied dazu hat die Phänomenologie schon früh im 20. Jahrhundert einen präzisen Begriff von Leib entwickelt, indem sie mit einer nicht-dualistischen Theorie des Leibes das Verhältnis von Leib und Denken neu bestimmt. Auch finden sich eine Vielzahl leibphänomenologischer und körpertheoretischer Einsätze.

In dem Kolloquium werden Texte von Husserl, Heidegger, Merleau-Ponty, Derrida, Waldenfels, Schütz, Nancy und Levinas gelesen. In Aus- und Seitenblicken werden kognitionswissenschaftliche (Embodiment, Gallagher) und diskursanalytische (Butler) Ansätze zu Körper und Macht einbezogen.

Forschungsseminar
2 SWS
3 SP
Mi, 16-20 (14-tägig)                                      
Veranstaltungsnr. 54150
Prof. Dr. Malte Brinkmann
Raum 235, Geschwister-                 Scholl-Str. 7