Humboldt-Universität zu Berlin - Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät - Allgemeine Erziehungswissenschaft

Geschichte und Bestand des Archivs

Eine Einführung in die Entstehung des Archivs und den Aufbau des Bestandes

Geschichte des Archivs

 

Das Archiv für Reformpädagogik wurde im Rahmen der Neuorganisation des Instituts für Erziehungswissenschaft Ende der 90er Jahre des 20. Jahrhunderts gegründet und dem Fachbereich Allgemeine Erziehungswissenschaft zugeordnet. Es wurde im Jahr 2000 offiziell eingeweiht und  steht seitdem den Forschenden, Studierenden und der interessierten Öffentlichkeit zur Verfügung.

 

Neben dem Gründer Prof. em. Dr. Dr. h. c. mult. Dietrich Benner wurde das Archiv durch Dr. Horst Sladek viele Jahre betreut und maßgeblich aufgebaut. Der Bestand ist im Laufe der Zeit durch Ankäufe, Schenkungen, Vor- und Nachlässe erweitert worden.

 

Seit 2012 ist Herr Prof. Dr. Malte Brinkmann der Sammlungsleiter des Archivs.

 

 


 

Quellentextbände zur Reformpädagogik

 

Die im Rahmen der Forschungsarbeiten von D. Benner entstandenen Quellentextbände machen zentrale Quellen zur Geschichte der Reformpädagogik zugänglich. Einige der inzwischen vergriffenen Veröffentlichungen werden hier mit Genehmigung des Verlages digital bereitgestellt.

 

Zu den Quellentextbänden

 


 

 

Aufbau des Bestands

 

Der Bestand des Archivs für Reformpädagogik ist heterogen und umfasst verschiedene Medien.

Die ältesten Archivalien stammen aus dem Jahr 1768. Die chronologisch folgenden Werke reichen von den Anfängen bis in die heutige Zeit. Das Archivgut umfasst aktuell etwa 25.000 Archivalien.

 

 

 

 

 

Besonderheiten des Bestandes

 

Die Besonderheit dieses Ansatzes und damit auch des Archivs liegt darin, dass Reformpädagogik nicht auf die klassische Periode Anfang des 20. Jahrhunderts beschränkt bleibt, nämlich auf die Pädagogische Bewegung. Reformpädagogik wird als Kennzeichen moderner Pädagogik im Prozess der Modernisierung seit Ende des 18. Jahrhunderts bestimmt, die allmählich in die 'Normalpädagogik' übernommen wurde. Gingen die Reformen zunächst von nichtstaatlichen Akteuren aus, änderte sich das nach 1945. Auf diese Epoche beziehen sich die letzten beiden Bände, wobei auch die DDR-Schulreformen und die outputbezogene Bildungsreform nach PISA untersucht werden.

In chronologischer Reihenfolge finden Sie folgende Themenbereiche im Archiv:

 

 

 


 

Datenbank

 

Die Dokumente des Archivs sind über die Datenbank recherchierbar. Sie können entweder die Allgemeine Suche verwenden oder über die systematische Suche recherchieren.

 

Anregungen für Ihre systematische Suche in der Datenbank🖉

 Anregungen für die Ihre systematische Suche in der Datenbank

 

        1.  Die Pädagogische Bewegung von der Aufklärung bis zum Ende der Preußischen Reformen
        2.  Die Pädagogische Bewegung von der Jahrhundertwende bis zum Ende der Weimarer Republik (1900 bis 1933)
        3.  Staatliche Schulreform, Schulversuche, erziehungswissenschaftliche Theorieentwicklung und Forschung in den beiden deutschen Nachkriegsstaaten (1945 bis 1990)
        4.  Reformpädagogik und Schulreform im vereinigten Deutschland (nach 1990)

 

Kategorien der Archivdokumente mit Verlinkungen zur Datenbank

 

- Lehrbücher/ Lehrpläne/ Graue Literatur (DDR)

- Schriften diverser Reform- Versuchs- und Forschungsschulen

  (siehe in der Navigationsleiste lins "Forschung und Netzwerk")

- Publikationen, z. B. Dissertationen, Habilitationen

- Wissenschaftliche Fachzeitschriften und Sonderdrucke

Briefkorrespondenzen zwischen Einrichtungen, Forschern und Privatpersonen

- Forschungsdokumentationen, einschließlich Berichten, Protokollen und Rundschreiben

Schülerreferate zu wissenschaftlichen Themen

- Verwaltung: Gesetze und Schulverordnungen