Humboldt-Universität zu Berlin - Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät - Erziehungswissenschaft mit den Schwerpunkten Gender und Diversität

Autonome Frauenbildungszusammenhänge und akademisierte Geschlechterforschung

Der Forschungsschwerpunkt Autonome Frauenbildungszusammenhänge und akademisierte Geschlechterforschung widmet sich aus bildungstheoretischer- und historischer wie auch aus der Perspektive feministischer (Wissenschafts-)Theorie der Frage nach dem Verhältnis von feministischer Theoriebildung, Forschung und Wissensgenerierung, die außerhalb oder an den Rändern der Universität entstanden/entstehen, und der akademisierten Gestalt der Geschlechterforschung (1970er Jahre bis heute). Insbesondere geht es um die Bedeutung feministischen Denkens für die erziehungswissenschaftliche Disziplingeschichte und die Veränderung von erziehungswissenschaftlicher Theoriebildung.

 

Publikationen:

  • Windheuser, J. (2024): Generation und Geschlecht. Eine erziehungswissenschaftliche und feministische Lektüre. in: Weiß, G./Rieger-Ladich, M./Brinkmann, M. (Hrsg.): Generation und Weitergabe. Weinheim/Basel.
  • Windheuser, J. (2022): Erziehung feministisch denken. Eine unzeitgemäße Aktualisierung. in: Vierteljahrsschrift für wissenschaftliche Pädagogik, 2/2022, S. 185-201.
  • Windheuser, J. (2021): Frauenstudien. Zwischen autonomen Frauenbildungszusammenhängen und akademisierter Geschlechterforschung. in: Iller, C./Lehmann, B./Vierzigmann, G./Vergara, S. (Hrsg.): Von der Exklusion zur Inklusion - Weiterbildung im Sozialsystem Hochschule. Bielefeld, S. 161-174.
  • Hendrix, U./Windheuser, J. (2020): Ein Raum für das andere Denken. Die Offene Frauenhochschule als 'geschichtliche Gegenwart'. in: Schlüter, A./Metz-Göckel, S./Mense, L./Sabisch, K. (Hrsg.): Konkurrenz und Kooperation im Wissenschaftsbetrieb. Perspektiven aus der Genderforschung und -politik. Opladen, S. 80-94.